Klangvolle beschwingte Weihnachten

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copyright bei Anita Böttcher, Berlin
copyright Anita Böttcher, Berlin

Mit diesem wunderschönen Foto von Anita Böttcher aus Berlin, möchten wir uns bei euch Leserinnen und Lesern und natürlich genauso bei den Autorinnen und Autoren für das wunderschöne, bereichernde und erfahrungsreiche erste Bloghalbjahr bedanken! Uns hat diese neue Form den Klang in die Welt zu tragen sehr begeistert und die Arbeit hat viel Freude gebracht. Wir hoffen, dass es euch genauso begeistert hat und wir euch neue interessante Einblicke in die Vielfalt der Arbeit mit den Peter Hess – Klangmethoden und anderen spannenden Themenfeldern rund um den Klang geben konnten. Wir freuen uns, euch auch im nächsten Jahr wieder mit Inspirationen, Neuigkeiten, vertiefenden Einblicken und dem ein oder anderen Gewinnspiel zu erfreuen und verabschieden uns bis dahin in die Winterpause, ab dem 4.1.16 geht es weiter…
Wir wünschen euch eine friedvolle, klangreiche und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

 

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Radio Bremen Bericht über Klangmassagepraktikerin und Seminarleiterin Angelika Meisner

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Ich möchte euch hier auf einen Beitrag von Radio Bremen in seinem „buten un binnen Magazin“ mit der Reihe „Wer kennt wen“ vom 30.11.2015 hinweisen. In diesem Beitrag wird Angelika Meisner, eine langjährig erfahrene Klangmassagepraktikerin und Seminarleiterin am Peter Hess Institut, in einem kurzen Video vorgestellt. Sie berichtet dort über ihre Klangaktivitäten. Schaut doch einfach mal rein, hier kommt der Link zum Video: http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video81910-popup.html

Viel Spaß!

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Der Einsatz von Klangschalen im Schulalltag – Teil II

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Ruherituale als kleine Form der Meditation im Unterricht

von Ulli Krause

Zur Ruhe finden, sich zu sammeln und sich zu konzentrieren, sich auf einen Unterrichtsabschnitt oder eine Aufgabe vorzubereiten, ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Nur, wie schafft man diese Bedingungen?

Reizüberflutung und Konzentrationsmängel sind auffällige Erscheinungen in der jetzigen Schülergeneration. Aussagen wie „Nun konzentriere dich mal“ bringen nicht den gewünschten Erfolg. Energie tanken durch das Öffnen der Fenster für einen Augenblick ist uns von unserer eigenen Schulzeit noch im Bewusstsein.

Die Pädagogik der Montessori-Schulen hat das Problem schon vor Jahren erkannt und sogenannte Ruherituale in den Unterrichtsalltag integriert. Diese kurzen Meditationsintervalle mehrmals im Schulalltag eingesetzt haben zu dem gewünschten Erfolg geführt. „In der Ruhe liegt die Kraft“ ist ein gängiges Sprichwort. Und in der Meditation finden wir zu dieser Ruhe, um neue Kraft zu schöpfen. Gut verbinden kann man diese „schöpferischen Ruhepausen“ mit den Möglichkeiten der Atemtherapie, weil durch das Atmen (mit dem Ausatmen sich bewusst von verbrauchter Energie befreien, Sorgen und Ängste loslassen – mit dem Einatmen ganz bewusst frische Energie aufnehmen) dieser Prozess noch intensiviert wird. Und es ist besonders der kurze Zeitraum zwischen Ausatmen und Einatmen, in dem der Mensch ganz bei sich ist und die Entspannung über das Körpergefühl wahrnimmt.

Um dieses Wissen habe ich den Einsatz von Klangschalen erweitert. (mehr …)

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Warum eine Klangschale auch für Sokrates hilfreich gewesen wäre

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von Anna Avramidou

SocratesVor mehr als dreißig Jahren reiste Peter Hess nach Nepal und Indien. Wie ich es den Kindern gerne erkläre, tat er das, um einen Klang zu finden, der die Menschen glücklich und gesund macht. In Bhaktapur, einer Musiker- und Künstlerstadt, fand er dies, was ihn später dazu inspirierte, die Peter Hess®-Klangmethoden zu entwickeln. In dieser Stadt wird Musik und Klang nicht „nur“ zur Unterhaltung der Menschen gespielt, sondern um sie in Ritualen zu begleiten, die ihre Gesundheit und auch ihr Glück fördern.

Ganz ähnlich erlebe ich dies auch in meiner zweiten Heimat Ikaria hier in Griechenland. Ikaria ist eine Insel mit ca. 8000 Einwohnern. In Deutschland wäre dies eine mittlere Kleinstadt. Jedes Jahr werden hier, abgesehen von vielen andern Kirchenfesten und -ritualen, 86(!) Dorffeste gefeiert. Diese Dorffeste (Panigiria) sind jeweils dem Schutzpatron der Kirche des Dorfes gewidmet. Ob man nun Christ ist oder nicht, so ein Fest ist immer wieder ein wunderbarer Anlass zusammenzukommen, zu singen und vor allem anderen zu tanzen. All die angestauten Energien, die sich im Leben ansammeln, können hier im Klang der Musik freigelassen werden. Egal ob es Wut, Trauer oder Freude sind, hier finden sie in der Bewegung, im Tanz Ausdruck und somit auch ein Ventil.

Ganz ähnlich muss es auch dem griechischen Philosophen Sokrates ergangen sein, als er auf seinen Tod im Gefängnis wartete. Wie viele Gefühle gehen einem Menschen in solch einem Moment durch den Kopf? Ihn aber verfolgte in diesem Moment im Gefängnis immer wieder derselbe Traum: „Mache Musik Sokrates!“ Der alte Mann dachte eigentlich, er hätte seine künstlerische Natur durch die Philosophie genügend zum Ausdruck gebracht. Doch die mysteriöse Stimme in seinen Träumen ließ ihn nicht los und so verfasste er die Hymne, die er dem Gott Apollo widmete.

Und er begann, die Flöte zu spielen. Im Angesicht des Todes verschmolzen Philosophie und Musik für kurze Zeit und Sokrates war so glücklich wie nie zuvor. Man muss dazu sagen, er konnte überhaupt keine Flöte spielen. Aber das war ihm in diesem Moment auch nicht wichtig. Ein Teil von ihm war nicht gelebt worden. Und dieser Teil bestand nun darauf, dass es genug der Logik sei! Fühle und spüre in die Klänge und lass deine Gedanken los, sie bringen dich jetzt eh nicht weiter!

Seine Schüler dachten, nun ist er verrückt geworden, denn er spielte wirklich nicht sehr gut. Aber das war ihm egal.

Wie einfach und schön wäre es gewesen, hätte Sokrates schon damals eine Klangschale mit ihrem Wohlklang und ihrer Wirkung gehabt, die ihn am Ende seines Lebens vielleicht dazu inspiriert hätte, Frieden zu schließen und alle Anteile zu leben.

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