Nachlese zum 2. Klang – Symposium 2016 in Gelsenkirchen und Vorausschau auf 2017 und 2018

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von Gastautor: Norbert Kasprowski

 

Rückblick:

Wir hatten uns viel vorgenommen bei unserem NRW-Regionaltreffen im Herbst 2013. Wir wollten ein Klang-Symposium organisieren. Mit Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen wollten wir einen Tag lang das breite Spektrum der Peter Hess®– Klangmethoden und uns als aktive Anwender/innen vorstellen – und dazu sollte es abends noch ein Konzert geben. Schon bei den Vorbereitungen spürten wir, wie sehr wir uns als gleichgesinnte Klangpraktiker/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen inspirierten und wie stark und wohltuend der Synergieeffekt ist.

Im September 2014 fand dann unser 1. Klang – Symposium im Schloss Horst in Gelsenkirchen statt. Nach einem langen und erfolgreichen Tag waren wir glücklich über die große Resonanz und die tollen Rückmeldungen. Bereits beim Aufräumen am Abend kam die Frage auf: Und was machen wir nächstes Jahr? Ein Klang–Symposium sollte es erst zwei Jahre später wieder geben, da die Vorbereitung und Organisation sehr zeitintensiv ist und wir alle es neben unserer Arbeit (und ehrenamtlich) auf die Beine stellen. Also gab es im September 2015 den klingenden September. An jedem Tag fand irgendwo in NRW eine Veranstaltung statt, in der der Klang im Mittelpunkt stand.

NRW-Regionaltreffen November 2015. Wir waren schon „eingespielt“, als wir uns für die Vorbereitungen des 2. Klangsymposiums trafen: Zuständigkeiten, Helfer/innen, Kommunikation, Programm erstellen, Werbung, Logistik . . . Alles ging flüssig von der Hand. Wir profitierten von den positiven Erfahrungen und unserem guten Team-Geist und so fanden wir auch schnell gute Ideen für Verbesserungen und Optimierungen.

September 2016

Im Vorfeld war alles gut vorbereitet und organisiert, der Aufbau und das Dekorieren der Räume für die Workshops war fast schon „Routine“. Nach und nach füllte sich die große lichtdurchflutete Glashalle im Foyer von Schloss Horst mit über 200 Besuchern zum Eröffnungsvortrag von Peter Hess.

Neben dem vielfältigen Programm mit jeweils vielen Workshops und Vorträgen in Räumen wie „Rittersaal“ oder „Kaminzimmer“ gab es einen Raum für „Schnupper–Klangmassagen“. In der Glashalle gab es zusätzlich ein offenes Klang-Yoga zum Mitmachen, Info- und Verkaufsstände und Zeit für Gespräche und Austausch. Für das leibliche Wohl sorgte die Schloss-Gastronomie. Und ein blauer Himmel mit viel Sonnenschein begleitete uns auch noch durch den Tag. Am Ende eines langen und inspirierenden Tages mit vielen schönen Rückmeldungen und nachdem alles wieder abgebaut und aufgeräumt war, waren wir zwar alle geschafft, aber auch glücklich und zufrieden.

Wir freuen uns jetzt schon auf das große Klangbad am 17. September 2017 (siehe phi-nrw.de) und das nächste Klangsymposium im September 2018.

Beides wieder im Schloss Horst.

Hier bekommt ihr einen Eindruck vom Klangsymposium 2016!

Viel Spaß beim Anschauen!

Euer NRW – Team

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Kosmetik und Klang

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Schönheit, die von Innen kommt! – Klang ist Wellness für die Seele

Das war wie Wellness für die Seele“, diese oder ähnliche Rückmeldungen bekommen Kosmetikerinnen, die die Klänge in ihr Angebot integrieren immer wieder. Sie selbst beschreiben häufig, dass die Behandlungen durch den gezielten Einsatz der Klangschalen viel harmonischer, ruhiger und effektiver verlaufen. So ist es nicht verwunderlich, dass die bronzenen Schalen aus Nepal oder Indien in vielen Beauty-, Wellness- und Spa-Einrichtungen ihren festen Platz gefunden haben. Dieses besondere Entspannungs- und Wohlfühlangebot stellt einen willkommenen Ausgleich zu Stress und Hektik des Alltags dar und wird sehr gerne angenommen. Denn, wie wir alle wissen, wahre Schönheit kommt von innen!

„Vor allem im Kosmetik- und Wellnessbereich kommen ständig neue Behandlungs- bzw. Massagemethoden auf den Markt. Die Peter Hess®-Klangmassage stellt hier für mich eine Besonderheit dar. Seit meiner Ausbildung in dieser Methode haben die Klangschalen einen festen Platz in meinem Kosmetikstudio bekommen.“ (Rose-Marie Falter in der Fachzeitschrift KLANG-MASSAGE-THERAPIE)

Die tiefe Entspannung, die die Kundinnen durch die Klänge erfahren, verstärkt die Wirkung herkömmlicher Behandlungen. Klang und Kosmetik verbinden sich zu einem ganzheitlichen Angebot, bei dem es um viel mehr als äußere Schönheit geht. Es geht um das (Wieder-) Finden von Balance, Entspannung und Lebensfreude.

In der Berührung durch Klänge den eigenen Körper angenehm wahrzunehmen, wieder in Kontakt zu sich selber kommen – das ist es, was uns hilft, die hohen Anforderungen unseres Alltags gelassen und freudig entgegenzunehmen und das eigene Leben kreativ zu gestalten. (Peter Hess)

Neben den hörbaren, harmonischen Klängen einer Klangschale können ihre Schwingungen gezielt in Kosmetikbehandlungen genutzt werden. Manche Kosmetikerinnen schwören z.B. darauf, das Wasser für die Gesichtsbehandlung vorab in einer Klangschale zu „energetisieren“. Kleine Klangschalen werden im Gesichtsbereich verwendet, um vor der Behandlung die Muskulatur zu lockern – der entspannende Effekt ist oft sofort sichtbar. Auf diese Weise kann nicht nur die Wirkung der Produkte verstärkt werden, sondern durch die feinen Schwingungen wird auch ein besserer Abtransport der Lymphe begünstigt. (mehr …)

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Mensch gegen Maschine

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von Gastautorin: Martina Klinger-Tyra

 

Mensch gegen Maschine
© Martina Klinger-Tyra

 

Auch bei sportlichen Veranstaltungen hält die Klangmassage Einzug.  Am Sonntag, den 14. Mai 2017, fand in Asendorf ein Wettlauf unter dem Motto „Mensch gegen Maschine“ statt. Nach dem Start in Bruchhausen-Vilsen wurde auf einer 7,8 km langen Laufstrecke überwiegend parallel zur Museumseisenbahn  gelaufen. Das Ziel der Läufer und der Züge war Asendorf.  Nach dem erfolgreichen Lauf und dem Motivieren der Läufer fanden die Menschen die Zeit, bei  herrlichem  Sonnenschein das vielseitige Rahmenprogramm zu bestaunen. Auch mein Stand mit den in der Sonne glänzenden Klangschalen fand das Interesse der Zuschauer und so wurden  viele  informative Gespräche geführt und Flyer und Informationsmaterial  ausgegeben.

 

Mensch gegen Maschine
© Martina Klinger-Tyra
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XL-Klangbäder im Allgäu

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von Gastautorin Vera Felsing

 

73 Menschen genießen die wohltuenden Klänge von Klangschalen, Monochords und Gongs.

Damit hatte niemand gerechnet: eine solch große Resonanz auf unser Klangbad in Vogt am 19. März 2017. Wir, die Klangfreunde Allgäu – ein Zusammenschluss ausgebildeter Peter Hess®-Klangmassagepraktiker in der Region Bayern und Baden-Württemberg – bieten bereits seit 2 Jahren Klangbäder im Allgäu an. Dieses Jahr zum ersten Mal bei Nicole im Landgasthof zum Adler im Westallgäu.

Der Zuspruch für dieses Klangbad ist enorm, schon bald ist es mit 40 Gästen voll belegt. Wir führen eine Warteliste. Donnerstagvormittag, 3 Tage vor dem Klangbad, fällt die kurzfristige Entscheidung für einen zweiten Durchlauf. Auch dieser ist innerhalb kurzer Zeit ausgebucht.

Klangbad Vogt Klangfreunde Allgaeu

Sonntagmorgen 9 Uhr ist es dann soweit: 6 ausgebildete Peter Hess®-Klangmassagepraktiker treffen sich zum gemeinsamen Üben in Vogt. Wir starten pünktlich mit der Probe. Es gibt bereits einen bewährten Ablauf, welcher auf die aktuellen Gegebenheiten abgestimmt wird. Was passt zu uns? Zu den Qualitäten und Ressourcen jedes einzelnen Spielers? Zu den vorhandenen Klanginstrumenten? Zum Raum? Zum heutigen Tag? Jeder liegt mal in der Mitte und ist einmal mehr beeindruckt, wie intensiv die sanften Klänge wirken.

Pünktlich um 14 Uhr ein Herzliches Willkommen an 37 Klangbadende. Neu für uns alle: wie wird es wohl werden mit so vielen Menschen in einem Raum? (mehr …)

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Im Einklang mit Rilke

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von Gastautorin Bettina Borgmann-Laue

 

Gong

Rainer Maria Rilke

Nicht mehr für Ohren…:Klang,
der, wie ein tieferes Ohr,
uns, scheinbar Hörende, hört.
Umkehr der Räume. Entwurf
innerer Welten im Frein…,
Tempel vor ihrer Geburt,
Lösung, gesättigt mit schwer
löslichen Göttern…:Gong!

Summe des Schweigenden, das
sich zu sich selber bekennt,
brausende Einkehr in sich
dessen, das an sich verstummt,
Dauer, aus Ablauf gepreßt,
um-gegossener Stern…Gong!

Du, die man niemals vergißt,
die sich gebar im Verlust,
nicht mehr begriffenes Fest,
Wein an unsichtbarem Mund,
Sturm in der Säule, die trägt,
Wanderers Sturz in den Weg,
unser, an Alles, Verrat…Gong!

Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 (Muzot, November 1925)

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So wie Rainer Maria Rilke in der Vergangenheit viele Frauen mit seinen Gedichten in den Bann zog, so hat er mich schon als junges Mädchen fasziniert. Seine Gedichte haben eine gewisse Magie und eine Melodie, die mich persönlich sehr anspricht. Egal ob er über Blumen, Tiere, Gott oder die Liebe schrieb, er fand Worte, welche beflügeln können und heute noch so aktuell sind, wie damals. Den klingenden September 2016 habe ich zum Anlass genommen, um einige Gedichte von Rilke mit Klangschalen zu vertonen. Das war eine Herausforderung für mich. Allein der Gedanke, werde ich dem gerecht? Verstehen meine Zuhörer die Interpretation?

Die Vorstellung, was würde Rilke dazu meinen, ließen mein Herz höher schlagen. (mehr …)

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Eine Klanggeschichte, die berührt

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Autorin: Dr. Christina Koller

Eine Klanggeschichte, die berührt

Blitzlicht von der Fachverbandstagung 2016

 

Die Fachverbandstagung 2016 war für uns, den Vorstand des Europäischen Fachverbandes Klang-Massage-Therapie e.V. (Peter Hess, Ulrich Krause und Christina Koller) eine rundum stimmige Veranstaltung! Für viele der etwa 150 Besucher wird diese Tagung – wie auch für uns – als ganz besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben. Das verdanken wir nicht zuletzt dem außergewöhnlichen Vortrag von Heike Sy. Sie hat vor mehr als 10 Jahren als Patientin der HELIOS Klinik Leezen die Klangmassage bei Nicole Becker in der Musiktherapie kennengelernt. Während ihres langen Klinikaufenthalts wurden die Klänge für sie zu einem wichtigen Puzzlestück auf ihrem Weg der Genesung nach einem sehr schweren Autounfall, den sie mit der Anfangsdiagnose „schweres Schädel-Hirn-Trauma 3. Grades, Hemiparese (Lähmung) links“ wie durch ein Wunder überlebt hat.

 

Heike, wir möchten Dir an dieser Stelle nochmal für Deine Offenheit und Deinen Mut danken, Deine Geschichte mit uns zu teilen. Es ist für uns, die wir täglich mit den Peter Hess®-Klangmethoden arbeiten, immer wieder eine große Freude, wenn wir sehen, welche Früchte unsere Arbeit trägt, wie sie das Leben eines Menschen beeinflussen und bereichern kann.

 

Für uns war die Erzählung von Heike Sy auch deshalb so bewegend, weil wir sie – wenn auch nicht persönlich – bereits aus einem Beitrag der DVD „Klangmethoden in der therapeutischen Praxis“ (Verlag Peter Hess, 2006, 57 Min., 5 €) kannten, bei dem sie kurz nach ihrem Unfall mitgewirkt hat. Die damaligen Bilder aus der Klangpraxis zeigen, wie wohltuend die Klänge von dieser Frau mit starken Schmerzen erlebt wurden, wie sie ihr halfen, ihre schwere Situation zu bewältigen. Sie jetzt in ihrem Vortrag über ihren langen und oft leidvollen Weg zurück in ein zweites Leben live und so lebensfroh zu erleben, war für uns etwas ganz Besonderes und hat viele von uns Zuhörern tief berührt.

 

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Die DVD ist hier erhältlich

 

 

Heike Sy hat ihre Geschichte für unsere Verbandszeitschrift KLANG-MASSAGE-THERAPIE 11/2016 (S. 42-45) niedergeschrieben. Ihren Beitrag „Klang als Puzzlestück auf meinem Weg der Genesung – mein Kampf zurück in ein zweites Leben“ möchten wir hier gerne mit Ihnen, liebe Blog-Leserinnen und -Leser, teilen. (hier kostenloser Download)

 

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Klänge im Kita-Alltag

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von den Gastautorinnen Ines Wellering und Nicole Schmidt

999_8049.2Wir sind Erzieherinnen in einem Familienzentrum in Rheine/Westfalen. Durch eine Inhouseschulung lernten wir Heike Haverbeck, Seminarleiterin im PHI, kennen.

Alle Erzieherinnen der Einrichtung nahmen an diesem ersten Workshop „Klangschalen – Mit allen Sinnen spielen und lernen“ teil und waren verzaubert von der Wirkung der Klänge. Im Anschluss an den Workshop entschieden wir uns als Team, das Klangmassage I – Seminar zu absolvieren. Somit war der Grundstein gelegt, die Klangschalen in den Kita-Alltag zu integrieren.

Uns beide begeisterte die Arbeit mit den Klängen so sehr, dass wir uns direkt entschieden, weitere Seminare vom PHI zu besuchen. Innerhalb eines Jahres konnten wir stolz auf drei verschiedene zertifizierte Abschlüsse blicken:

  1. Peter Hess® – KliK®-Expertin
  2. Peter Hess® – Entspannungstrainerin für Klang- und Fantasiereisen by Emily Hess
  3. Peter Hess® – Klangmassagepraktikerin

Unser Arbeitgeber, die kath. Kirchengemeinde St. Antonius in Rheine, unterstützte uns sehr. Auch hatten wir das große Glück, Klangmaterial kaufen zu dürfen. Damit konnten die Klangschalen schnell in den Kita-Alltag einziehen.

Die Kinder haben im Freispiel jederzeit die Möglichkeit, sich mit den Klangschalen zurückzuziehen. Allein, zu zweit oder dritt schlägeln sie die Schalen achtsam an.  Manchmal holen sie sich auch noch andere Schalen dazu. Die Kinder stellen sie sich auf oder neben den Körper und geben sich allein oder gegenseitig eine kleine Klangeinheit. (mehr …)

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Stille und Klarheit

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von Gastautor Andreas Hüne

Ein paar Gedanken zum Thema: Ab und zu werde ich bei Klangmassage-Workshops oder im Rahmen der Ausbildung in der Peter Hess®-Klangmassage gefragt, ob man während einer Klangmassage nicht leise Entspannungsmusik im Hintergrund laufen lassen könne.

Stille? Bloß nicht!

Neulich kam mir mitten im Wald am Edersee, 5 km vom nächsten bewohnten Gebäude entfernt, ein junger Mann entgegengewandert, der über sein Handy zwar einigermaßen leise, aber dennoch die Naturgeräusche übertönend Musik hörte, während er im Nationalpark spazieren ging…

Stille? Abschalten? Klarheit am Ende gar? Wo kämen wir dahin…

Ich erinnere mich, wie ich als Kind – ich war vielleicht 8 oder 9 Jahre alt – mit großem Erstaunen feststellte, dass man in einem tief verschneiten, dichten Tannenwald, absolut KEIN Geräusch von außen wahrnimmt. Es ist ein Gefühl, als hättte man Watte auf den Ohren – „ohrenbetäubende Stille“ sozusagen. Was passiert? (mehr …)

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Barbaras Geschichte vom immerwährenden Glück der goldenen Schale!

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von Gastautorin Elisabeth Stadler auf Anregung von Barbara Geschwendt

Einst lebte auf einem hohen Berg in Nepal der Meister mit seinem Schüler. Jeden Abend betrachteten sie zusammen den Sonnenuntergang. Der Meister ging danach erfüllt von Freude und Zufriedenheit in seine Hütte und meditierte, bevor er zu Bett ging. Doch den Schüler erfüllte immer mehr eine Unzufriedenheit und er klagte: „Meister, es ist so traurig, so sinnlos, das Schöne, Freudvolle und Erhabene vergeht, es währt so kurz, danach ist es öd und leer.“ Und so geschah es gegen Ende des langen Winters, dass der Meister seinen Schüler hinaus in die weite Welt schickte, damit er eine Möglichkeit fände, das Schöne, das Freudvolle und das Erhabene zu bewahren. Mit auf den Weg gab der Meister seinem Schüler eine goldene Schale. „In dieser Schale“, so sprach der Meister, „kannst Du alles Schöne bewahren.“ Nachdenklich blickte der Schüler seinen Meister an, verabschiedete sich und wanderte ins Tal. Noch ein heftiger Schneesturm ging nieder und der Schüler fing ein wunderschönes Schneekristall in der Schale ein. Doch die hervorbrechende Frühlingssonne verwandelte die Schönheit und Pracht des Kristalls in einen Tropfen Wasser. Der Schüler wanderte weit ins Land und der Frühling kleidete die Landschaft in wundervolle Blüten. Doch wenn er versuchte, eine Blüte in der Schale zu bewahren – es gelang nicht, sie vertrocknete. Und selbst als er den Blüten Wasser in die Schale gab, nach ein paar Tagen waren sie verblüht und vergangen. Er war traurig und niedergeschlagen. Er sah soviel Schönes: (mehr …)

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Klangkonzert in Bad Eilsen

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von Gastautorin Teresa Niermann

© Teresa Niermann
© Teresa Niermann

Der Wunsch, ein Klangkonzert zu organisieren, begleitete mich schon seit 2012. Nun konnte ich diesen  Wunsch am 02.09.2016 im Rehazentrum in Bad Eilsen verwirklichen.

Dann bekam ich Anfang des Jahres eine Mail vom Peter Hess Institut, dass in diesem Jahr zum ersten Mal eine Aktion „Klingender September 2016“ stattfinden soll. Hier sah ich nun die Möglichkeiten, meinen lang gehegten Wunsch zu verwirklichen.

Gleich habe ich in meinem Umkreis alle praktizierenden und nach Peter Hess ausgebildeten Klangpraktiker kontaktiert und zum ersten Treffen eingeladen. Es waren sieben Personen auf der Liste. Wir wollten uns kennenlernen und schauen, wie wir miteinander arbeiten können. Bei dem ersten Treffen waren wir fünf Personen, davon haben sich vier Frauen entschieden mitzumachen. Bei der Probe zwei Wochen vor dem Konzert waren wir nur noch zu zweit.
Aber Christina und ich waren noch immer fest entschlossen, unseren Traum zu verwirklichen.  Für uns gab es nur noch die Frage: „Wie viele Besucher kommen?“ Denn außer unseren Plakaten stand in der Presse nur eine kleine Zeile unter der Rubrik „Veranstaltungen“.

Als wir die Tür im Rehazentrum geöffnet haben, waren die ersten Interessieren schon da. Der Raum füllte sich langsam und war fast voll. Es sind fast 100 Menschen zu unserem Konzert gekommen! Wir waren sehr aufgeregt. (mehr …)

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