Der Klang fürs Leben

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von Gastautor: Dr. med. Maren Pohl-Hauptmann

Mit den Peter Hess®-Klangmethoden Menschen mit „Kinderwunsch“ unterstützen

In unserer Praxis für Allgemeinmedizin in Hankensbüttel habe ich, Maren Pohl-Hauptmann, ein bunt gemischtes Patientengut. Mein Mann und ich sind für jung und alt vom ersten bis zum letzten Atemzug da. Die Klangtherapie zählt seit 2009 zu unserem vielfältigen Leistungsangebot. Eine Klangmassage kann hier erstaunliche und vielfältige Wirkungen entfalten.

Gern berichte ich über zwei Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch, die ich in meiner Praxis begleiten durfte.

Fall 1: Ein unbearbeitetes Thema

Im ersten Fall kam eine Frau zu mir, die bereits ein Kind aus erster Ehe hatte und nun mit dem neuen Ehemann gern ein zweites Kind bekommen wollte. Es klappte schon über einen längeren Zeitraum nicht und sie wirkte verzweifelt, weil sie mittlerweile schon 38 Jahre alt war und eigentlich alle körperlichen Befunde unauffällig waren. Ich führte eine „Basis-Klangmassage“ durch und hierbei fiel mir auf, dass die Beckenschale im Unterbauchbereich gar nicht klingen wollte, obwohl die Patientin keine Erkrankungen in diesem Bereich angegeben hatte. Ich nahm die Beckenschale vorsichtig hoch und wechselte auf ein „Beckendreieck“ mit 3 Beckenschalen. Für mich war deutlich das Thema Schuld im Raum wahrnehmbar.

Nachdem die Klangmassage vorüber war, fragte ich vorsichtig nach, wie die Patientin die Klangschale auf dem Unterbauch selbst wahrgenommen habe, und sie fing an zu weinen. Sie sagte, sie habe als junge Frau einmal ein Kind abgetrieben und nun habe sie Angst, dass der unerfüllte Kinderwunsch die Strafe dafür sei, dass sie dies damals getan hätte. Ich fragte, ob sie denn schon Trauerarbeit geleistet hätte, das verneinte sie aber. Sie habe es bis jetzt einfach verdrängt. Es sei immer ok für sie gewesen, weil sie damals so jung und unerfahren gewesen sei und mitten in der Ausbildung steckte.

Es fühlte sich gut für sie an, als Trauerarbeit eine kleine Kerze anzuzünden und so lange diese brannte, immer wieder gute Gedanken an das ungeborene Kind zu senden und zu erzählen, wie es ihr damals ging. Zwei Wochen später hatten wir den nächsten Termin. Die Beckenschale hatte im Unterbauch einen wunderschönen, lang anhaltenden Klang und es war keine Blockade mehr zu spüren. Dies war für die Patientin sehr gut wahrnehmbar und sie strahlte regelrecht. Ich sagte ihr, nun würde es bestimmt bald klappen (vgl. posthypnotischer Auftrag). Tatsächlich wurde sie mit dem nächsten Eisprung schwanger und ist nun glückliche Mutter eines wonnigen kleinen Sohnes.

Fall 2: Ängste lösen, Freiraum schaffen

Die zweite Patientin hatte schon eine Tochter, erlitt dann aber eine Zwillingsfehlgeburt in einem weit fortgeschrittenen Schwangerschaftsstadium. Die kleine Tochter wünschte sich so sehr ein Geschwisterchen, zumal alle Kinder im Kindergarten über neu geborene Babys berichteten und auch die Freundinnen der Frau alle nach und nach wieder schwanger wurden. Die Patientin sagte, sie habe sehr große Angst vor einer erneuten Fehlgeburt und gleichzeitig fühle sie sich regelrecht unter Druck gesetzt von der eigenen Tochter. Nun war die Kleine mittlerweile schon 5 Jahre alt, als die Patientin mich um Hilfe bat. Wir führten auch hier die „Basis-Klangmassage“ durch. Ich führte, durch die Erfahrung von der ersten Patientin angeregt, von vornherein ein „Beckendreieck“ aus, weil wir ja immer problemfern arbeiten wollen. Obwohl kein organischer Befund in der Gebärmutter vorlag, ist eben auch der seelische Aspekt als „Problem“ anzusehen, von dem wir fernbleiben wollen. Es brauchte auch hier 2 Klangmassagen und mit dem nächsten Eisprung war die Patientin schwanger. Sie gebar eine süße kleine Tochter, die zu den Vorsorgeuntersuchungen von ihrer stolzen großen Schwester begleitet wird.

Wichtig ist dabei, dass wir natürlich keine Heilversprechen geben können. Wir stärken das Gesunde, lösen Spannungen, nehmen Ängste und dann … ist alles möglich!

Eure Maren Pohl-Hauptmann


Maren Pohl-HauptmannDr. med. Maren Pohl-Hauptmann, MA

Fachärztin für Allgemeinmedizin, seit 1998 niedergelassene Hausärztin, seit 2003 in eigener Praxis in Hankensbüttel. Zusatzbezeichnungen in Akupunktur, Manualtherapie, Naturheilverfahren. Ausbildung in systemischer Osteopathie, Klangtherapie bei Prof. Hartmut Schröder. Master of Arts im Intrag Studiengang für Komplementäre Heilkunde und Kulturwissenschaften, Ausbildungen in Homöopathie, Hypnose, Bodytalk, Nordic Walking, Autogenem Training und Peter Hess®-Klangmassage.

Kontakt: maren@institut-einklang.com ∙ www.institut-einklang.com

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