Praxismanagement – Erfolgreich selbstständig mit den Peter Hess®-Klangmethoden

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© Heike Thiede

von Gastautorin Heike Thiede

Ich freue mich, heute über meinen beruflichen Werdegang in den Peter Hess® Klangmethoden hier in diesem Blog zu berichten.

Es begann alles vor 5 Jahren, als ich mein erstes Klangmassageseminar am Peter Hess® Institut besuchte. Seitdem hat sich unglaublich viel weiterentwickelt. Nachdem ich 2013 meine Klangmassagepraktiker Ausbildung abgeschlossen hatte,  kamen in den letzten 5 Jahren nach und nach immer mehr Fortbildungen und Abschlüsse am Peter Hess® Institut dazu. Ich qualifizierte mich weiter u.a. für das Geben von Ausbildungsklangmassagen, absolvierte meinen Gruppenleiter, mehrere Kursleiterseminare am Peter Hess® Institut und noch einiges mehr.

Aktuell steht jetzt der Abschluss des KliK®-Praktiker an, im Oktober folgt der Abschluss zum Klangentspannungscoach. Mein nächstes Ziel ist der Klangpädagoge.

Parallel dazu schloss ich 2014 meine Ausbildung als Entspannungstrainer und 2017 eine Yogalehrer-Ausbildung ab, um mein Klangangebot zu ergänzen. Aus einem anfänglichen Hobby wurde so eine berufliche Perspektive. Daher beschloss ich vor 3 Jahren nach reichlicher Überlegung, Planung und Vorbereitung neben meinem Beruf ein Kleingewerbe als Klangmassagepraktikerin anzumelden.

Von da an begann ich, neben meinem Beruf und den Ausbildungen Stück für Stück mein Gewerbe aufzubauen. Es entstand eine Klangpraxis und ein Kursraum kam dazu. Meine als Betriebswirtin beruflich erworbenen Kenntnisse in der Administration, Kundenbetreuung, Buchführung, Organisation sowie Marketing und Vertrieb waren ein gute Grundsubtanz für die Selbstständigkeit. Ich hatte das Erkennen von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen von der Pike auf erlernt.

Eine frühzeitige Planung und Kostenaufstellung,  einen Überblick über sein Unternehmen zu behalten, Marketing, steuerrechtliches Hintergrundwissen und das Beherrschen einfacher Buchführungsgrundlagen sind ein Erfordernis für eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Am Anfang braucht es vor allem Zeit, Geduld und auch finanzielle Rücklagen. Hinzu kommen Durchhaltevermögen, Eigeninitiative und tägliche Eigenmotivation, die wir bei uns selbst ja prima mit täglichen kleinen Klangeinheiten stärken können.

Ein Businessplan oder als Minimum eine Einnahmen-Kostenaufstellung halte ich für sinnvoll und auch erforderlich. Hierzu zählen Steuern, Versicherungen, Beiträge zu Verbänden, evtl. Raum- bzw. Mietkosten, Materialkosten, Werbungskosten und natürlich auch noch meine laufenden Ausbildungskosten. Diese Liste kann sicher noch ergänzt werden. Mit einer guten Kalkulation kannst du all diese Kosten gut im Blick behalten und so planen, dass von deinen Einnahmen auch noch etwas übrig bleibt. In der Gründungsphase ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Ausgaben die Einnahmen anfänglich übersteigen, aber man sollte so planen, dass mit der Zeit die Einnahmen höher sind als die Ausgaben. Zu Beginn empfehle ich deshalb Gespräche mit einem Steuerberater oder anderen fachlichen Stellen.

Ein weiterer wichtiger Punkt zu Beginn und auch während der Selbstständigkeit spielt die gezielte Werbung und die eigene Präsenz in der Region. Meines Erachtens sollte man bei der Werbung nicht sparen und sich von einem Profi beraten lassen, was z.B. die Logoentwicklung, das Corporate Design, eine eigene Webseite, Flyergestaltung, etc. angeht. Meiner Erfahrung nach reicht es heutzutage nicht mehr aus, einfach die gedruckten Flyer auszulegen, eine gute Homepage halte ich für einen ebenso wichtigen Marketingbaustein.

Weitere Ideen wären z.B. Messebesuche, Vorträge bei verschiedenen Trägern halten, vorhandene Kontakte zu Ärzten, Apotheken, Physiotherapeuten, Heilpraktikern, etc. nutzen und ausbauen. Bereits vorhandenen Netzwerken beizutreten, ist ebenfalls für eventuelle gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll. Dies alles ist neben dem Beruf wirklich zeitintensiv, aber ich halte er für unerlässlich, um sich und seine Arbeit bekannt zu machen.

Ich startete zunächst mit Kursen wie Klang- und Fantasiereisen, Wohlfühlabende zum Entspannen, gab Klangmassagen und erweiterte Stück für Stück mein Angebot und meinen Kundenstamm. Und mit jeder weiteren Weiterbildung am Peter Hess® Institut wuchs mein Angebot stetig.

Es war nicht immer alles rosig und es gab auch Zeiten, in denen es nicht so lief, so gab es z.B. Kurse, die nicht so gut angenommen wurden, Zeiten, in denen die Nachfrage gering war oder Teilnehmer hatten sich angemeldet und erschienen nicht. Aber gerade dann ist es wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern Lösungen zu finden und flexibel zu bleiben. Ich betrachte dies als positive Herausforderung, um mein Angebot und meine Handlungsweisen zu überdenken und anzupassen.

Manchmal dauert es, bis ein Angebot beim Kunden ankommt oder er seinen Nutzen erkennt. Es gab Kurse oder Klangangebote, die liefen nicht. Bei einigen habe ich das Angebot verändert oder ich habe sie ganz beendet. Manchmal musste ich auch nur die Werbung oder der Text des Angebotes verändert werden. Heute habe ich mit diesen Lernerfahrungen im Rücken ein vielfältiges, breit aufgestelltes Angebot, welches verschiedene Zielgruppen anspricht. Auch dieses ist nicht in Stein gemeißelt und wird wieder Veränderungen durchlaufen, denn wer weiß, was die Zukunft noch bringt.

Aktuell vergrößere ich mich räumlich erneut und ziehe  mit meinem Gewerbe nach Büsum. Hier habe ich größere und noch schönere Räumlichkeiten zur Verfügung, um mein Angebot zu präsentieren und weiter auszubauen. Eine neue Herausforderung und eine neues Wagnis zugleich, auf das ich mich schon sehr freue!

Wenn ihr mehr Hintergrundwissen zum Thema Praxismanagement erlernen wollt, Neueinsteiger seid oder bereits selbstständig und doch noch viele Fragen offen sind, dann lest hier weiter.

Hier in diesem Blog wird in diesem Jahr eine Artikelserie gestartet zum Thema Selbstständigkeit, am besten du abbonnierst den Blog, um keinen der Artikel zu verpassen.

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