Die Klangmassage in der Region Berlin-Brandenburg

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18-05-11_BLOG Regio BERLIN_Glöcknervon Gastautorin Dr. Claudia Glöckner

Das Team der Region Berlin-Brandenburg hatte am 10.März 2018 zu einem Austauschtreffen eingeladen. Wir trafen uns in den Räumen der Schule für Tai Chi Chuan in Berlin-Schöneberg.

Die meisten kannten sich untereinander. Und so gab es schon zu Beginn viel Freude und Umarmungen.

Der Einklang von Anita und Eva erfüllte den Raum und stimmte uns alle auf den Tag ein. Ein Tag mit und um den Klang. Und die liebevoll gestalteten Räume füllten sich mit den Klängen. Alles vertraut.

Bereits  in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, in wie vielen  Tätigkeitsbereichen der Klang Anwendung findet. Ergotherapie, Yoga, Entspannung, Tai Chi, Begleitung von Schwangeren, Stimmenhörern, dementen Menschen, Kindern in der Schule und im Hospiz. Jeder von uns hat seine ganz persönlichen Erfahrungen in der Arbeit mit dem Klang gemacht. Und doch gibt es viele Ähnlichkeiten. Wir können auf durchweg positive Rückmeldungen blicken.

Davon konnten wir aus einigen Bereichen mehr erfahren.

Beatrix Wehle berichtete von ihrem Projekt in der Begleitung von Eltern, Familien nach dem Tod eines Kindes. Einfühlsam berichtete sie über ihre Erfahrungen aus dieser Arbeit, den Begegnungen mit den Menschen. Sie erzählte uns davon, wie Klang das freie Erzählen förderte, manchmal erst die Erstarrung lösen konnte. Ein von ihr entwickeltes Klangtagebuch begleitete das Projekt.

Ramona Bannert begleitet schwangere Frauen mit Klang. Oft kommen die Frauen dann später auch mit ihren Kindern, älteren Geschwisterkindern, den Vätern. Allen tut der Klang gut, kann in Krisen unterstützen. Sie machte uns deutlich, dass der Klang das Selbstvertrauen der Frauen stärkt.

Ilona Melchert fasste ihre Erfahrungen in dem Satz zusammen: „ Klang gewinnt immer, wenn er Kinder begleiten kann“. Aus ihrem Projekt in der Schule heraus fanden Fortbildungen für Lehrer statt, kaufte der Förderverein der Schule Klangschalen. Die Kinder lernen  nicht nur den Klang kennen, sondern auch, achtsam zu sein mit sich und den Mitschülern.

18-05-11_BLOG Regio BERLIN_Glöckner1Juliane Stübe teilte mit uns ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Klang in einer Senioreneinrichtung. Klang erreicht die Menschen, wenn Worte nicht mehr da sind. So auch in der Palliativpflege und Sterbebegleitung. Hier ist der Klang für sie unverzichtbarer Teil der Arbeit geworden. Eindrücklich  berichtete sie uns davon. Tod und Sterben, wer will sich damit schon beschäftigen? Wir alle sollten es tun, würde Juliane antworten. Für uns und für jene Menschen, die wir begleiten…dürfen. In den von ihr zusammen mit Elvira Hagen durchgeführten Seminaren gibt sie die Möglichkeit, sich diesem Thema zu nähern. Aber auch über ein bemerkenswertes Projekt berichtete sie, wo Senioren zusammen mit Schülern der 1.-3. Klasse Geschichten schreiben, Klangreisen entstehen lassen.

Nach einer Mittagspause konnten wir uns in kleineren Gruppen zu den Themen Klang in Therapie, Begleitung von Schwangeren und in der Pflege austauschen. Die Zeit verging viel zu schnell bei regem Austausch. Vielleicht entsteht ja aus diesem Tag heraus die eine oder andere regelmäßige Klangaustauschgruppe. Das war der Wunsch vieler.

Für die Treffen in größerem Kreis wurden erste Schritte schon gemacht. Denn das war klar, so einen Tag muss es öfter im Jahr geben.

Klang tut gut. Auch deshalb gab es noch die Möglichkeit, sich gegenseitig Klangmassagen zu geben. Viel zu selten sei dazu die Möglichkeit, war oft das Resümee dazu.

Klang erobert immer mehr Lebensbereiche.

Ist es der Klang? Oder ist es die Stille? Klang lebt in der Stille. Die breitet sich in uns aus. Und sie hüllt uns ein und so können wir loslassen – vom Alltag, der Trauer, Schmerz und Anspannung.

Nachlese zum 2. Klang – Symposium 2016 in Gelsenkirchen und Vorausschau auf 2017 und 2018

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von Gastautor: Norbert Kasprowski

Rückblick:

Wir hatten uns viel vorgenommen bei unserem NRW-Regionaltreffen im Herbst 2013. Wir wollten ein Klang-Symposium organisieren. Mit Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen wollten wir einen Tag lang das breite Spektrum der Peter Hess®– Klangmethoden und uns als aktive Anwender/innen vorstellen – und dazu sollte es abends noch ein Konzert geben. Schon bei den Vorbereitungen spürten wir, wie sehr wir uns als gleichgesinnte Klangpraktiker/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen inspirierten und wie stark und wohltuend der Synergieeffekt ist.

Im September 2014 fand dann unser 1. Klang – Symposium im Schloss Horst in Gelsenkirchen statt. Nach einem langen und erfolgreichen Tag waren wir glücklich über die große Resonanz und die tollen Rückmeldungen. Bereits beim Aufräumen am Abend kam die Frage auf: Und was machen wir nächstes Jahr? Ein Klang–Symposium sollte es erst zwei Jahre später wieder geben, da die Vorbereitung und Organisation sehr zeitintensiv ist und wir alle es neben unserer Arbeit (und ehrenamtlich) auf die Beine stellen. Also gab es im September 2015 den klingenden September. An jedem Tag fand irgendwo in NRW eine Veranstaltung statt, in der der Klang im Mittelpunkt stand.

NRW-Regionaltreffen November 2015. Wir waren schon „eingespielt“, als wir uns für die Vorbereitungen des 2. Klangsymposiums trafen: Zuständigkeiten, Helfer/innen, Kommunikation, Programm erstellen, Werbung, Logistik . . . Alles ging flüssig von der Hand. Wir profitierten von den positiven Erfahrungen und unserem guten Team-Geist und so fanden wir auch schnell gute Ideen für Verbesserungen und Optimierungen.

September 2016

Im Vorfeld war alles gut vorbereitet und organisiert, der Aufbau und das Dekorieren der Räume für die Workshops war fast schon „Routine“. Nach und nach füllte sich die große lichtdurchflutete Glashalle im Foyer von Schloss Horst mit über 200 Besuchern zum Eröffnungsvortrag von Peter Hess.

Neben dem vielfältigen Programm mit jeweils vielen Workshops und Vorträgen in Räumen wie „Rittersaal“ oder „Kaminzimmer“ gab es einen Raum für „Schnupper–Klangmassagen“. In der Glashalle gab es zusätzlich ein offenes Klang-Yoga zum Mitmachen, Info- und Verkaufsstände und Zeit für Gespräche und Austausch. Für das leibliche Wohl sorgte die Schloss-Gastronomie. Und ein blauer Himmel mit viel Sonnenschein begleitete uns auch noch durch den Tag. Am Ende eines langen und inspirierenden Tages mit vielen schönen Rückmeldungen und nachdem alles wieder abgebaut und aufgeräumt war, waren wir zwar alle geschafft, aber auch glücklich und zufrieden.

Wir freuen uns jetzt schon auf das große Klangbad am 17. September 2017 (siehe phi-nrw.de) und das nächste Klangsymposium im September 2018.

Beides wieder im Schloss Horst.

Hier bekommt ihr einen Eindruck vom Klangsymposium 2016!

Viel Spaß beim Anschauen!

Euer NRW – Team

Gewinnspiel Buch EMILY HESS-Klangyoga

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von Emily Hess

© Windpferd Verlag
© Windpferd Verlag

Seit einigen Jahren lehre ich voller Freude Klangyoga. Das Interesse an dieser Klangyogarichtung nimmt mit rasender Geschwindigkeit zu und zahlreiche Yogalehrer lassen sich in einer Fortbildung zum Klangyogalehrer in unserem Zentrum ausbilden. Die Verbindung von Klang und Yoga ist wie füreinander geschaffen, denn der Klang verstärkt die Wirkung der Asanas, der Körperübungen im Yoga, und bringt die Seele zum Schwingen. Körper, Geist und Seele werden durch wenige Klänge bereits tief berührt und können durch regelmäßige Klangyoga-Praxis wieder in Balance kommen.

Als ich selbst diese überwältigende Erfahrung gemacht habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Erlebnis auch an andere Menschen und Kursteilnehmer weitergeben wollte. Es war, als hätte es eine Saite in meinem tiefsten Innern zum Schwingen gebracht. Ich habe solange mit den Klangschalen in den unterschiedlichsten Asanas mal alleine, mal zu zweit, mal in einer Gruppe geübt und experimentiert, bis ich die ideale Kombination von Yoga und Klangmassage, Klangmeditation und Klangentspannung gefunden habe. Das Resultat, die von mir entwickelte Klangyogarichtung, habe ich dann „Emily Hess Klangyoga“ genannt. Es ist ein freudvolles, leichtes Yoga, bei dem die Teilnehmer sich auf den Prozess einlassen können, weil er sie zu einem Ankommen in die Asana einlädt und zu einer umfassenden Entspannung von Körper und Geist führt. Durch die Freude und Leichtigkeit, die bei Klangyoga eine zentrale Rolle spielt, gewinnen die Teilnehmer ein tiefes, ursprüngliches Vertrauen in die Fähigkeiten ihres Körpers zurück.  Glück und Freude sind Synonyme für das, was meine Teilnehmer beim Klangyoga erleben.

Mit der steigenden Nachfrage (mehr …)

Video über die Seminarwoche Yoga und Klang

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Heute möchte ich euch das neue Klangyoga nach Emily Hess Konzept vorstellen, welches Emily Hess entwickelt hat. Sie nennt dieses Konzept ein Yoga voller Freude für Körper, Seele und Geist durch die Verbindung von Klangschalen, Gongs und Mantras mit Asanas. Die Klangschalen werden beispielsweise während der Asanas eingesetzt oder auch zur Tiefenentspannung und Meditation. Emily Hess hat dieses Konzept so entwickelt, dass es zum einen für die Selbstanwendung für Yogapraktizierende umsetzbar ist und zum anderen vermittelt sie Yogalehrerinnen und -lehrern, wie sie diese Synergie in ihrem Yogaunterricht einsetzen können. Im folgenden Video sind Eindrücke und Unterrichtssequenzen einer Seminarwoche aus 2015 zum Thema Yoga und Klang dokumentiert, hinterlegt mit einem Mantra Gesang von Anna Avramidou. Wir wünschen euch viel Freude beim Ansehen des Videos.