Kirchenklang in Bayern

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von Gastautor Günter Stadler

Klangkonzert-0309

 

Zum zweiten Mal gab es in Bayern im Rahmen des Klingenden Septembers „Kirchenklang“. Am 14. September von 19 – 20 Uhr gab es drei Veranstaltungen an drei verschiedenen Orten: In der Kirche des Inn-Salzach-Klinikums Gabersee, Kirchengemeinde St. Paulus in Ingolstadt und in der Gustav-Adolf-Kirche München-Ramersdorf. Am 23. September gab es dann noch Kirchenklang in der Erlöserkirche in Immenstadt im Allgäu.

Vom Kirchenklang in der Kirche des Inn-Salzach-Klinikums berichtet Angelika Eckart, dass es eine gelungene Veranstaltungen war, die den drei Spielerinnen und den Zuhörern viel Freude bereitet hat. In Ingolstadt kamen auf Initiative von Christine Habermann insgesamt fünf SpielerInnen zusammen, die bei Kerzenschein ein harmonisches Klangspiel für ca. 40 Zuhörer veranstalteten. Vera Felsing hat mit vier MitspielerInnen in Immenstadt für 45 Zuhörer gespielt. Neben Klangschalen, Gongs und Monochord kam auch eine Indianerflöte zum Einsatz, die das Klangerlebnis sehr bereichert hat. (mehr …)

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Klangkonzert in Bad Eilsen

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von Gastautorin Teresa Niermann

© Teresa Niermann
© Teresa Niermann

Der Wunsch, ein Klangkonzert zu organisieren, begleitete mich schon seit 2012. Nun konnte ich diesen  Wunsch am 02.09.2016 im Rehazentrum in Bad Eilsen verwirklichen.

Dann bekam ich Anfang des Jahres eine Mail vom Peter Hess Institut, dass in diesem Jahr zum ersten Mal eine Aktion „Klingender September 2016“ stattfinden soll. Hier sah ich nun die Möglichkeiten, meinen lang gehegten Wunsch zu verwirklichen.

Gleich habe ich in meinem Umkreis alle praktizierenden und nach Peter Hess ausgebildeten Klangpraktiker kontaktiert und zum ersten Treffen eingeladen. Es waren sieben Personen auf der Liste. Wir wollten uns kennenlernen und schauen, wie wir miteinander arbeiten können. Bei dem ersten Treffen waren wir fünf Personen, davon haben sich vier Frauen entschieden mitzumachen. Bei der Probe zwei Wochen vor dem Konzert waren wir nur noch zu zweit.
Aber Christina und ich waren noch immer fest entschlossen, unseren Traum zu verwirklichen.  Für uns gab es nur noch die Frage: „Wie viele Besucher kommen?“ Denn außer unseren Plakaten stand in der Presse nur eine kleine Zeile unter der Rubrik „Veranstaltungen“.

Als wir die Tür im Rehazentrum geöffnet haben, waren die ersten Interessieren schon da. Der Raum füllte sich langsam und war fast voll. Es sind fast 100 Menschen zu unserem Konzert gekommen! Wir waren sehr aufgeregt. (mehr …)

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Kirchenklang Regionalgruppe Bayern

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Kirchenklang Uschi Sonnenburg

von Gastautor Günter Stadler

Im Rahmen des „Klingenden Septembers“ haben wir am 14. September 2016 in Bayern Kirchenklang angeboten. In verschiedenen Kirchen wurden zeitgleich eine Stunde Klangschalen und Gongs gespielt: Das gab der Veranstaltung eine ganz besondere Energie.

Der Kirchenklang fand statt in der St. Michael Kirche in Altusried, in der Friedenskirche in Aschau, in der Basilika am Petersberg in Erdweg, in der St. Leonhard Kirche in Leinburg, in der Erlöserkirche in Immenstadt und in der St. Pauluskirche in Ingolstadt. Insgesamt waren etwa 200 Besucher dabei und es hat sowohl denen, die gespielt haben, als auch den Zuhörern sehr viel Freude gemacht, sodass an eine Wiederholung des Kirchenklangs gedacht wird – in einigen Kirchen schon im Advent.

Hier einige Impressionen von den verschiedenen Kirchen.

Vielen Dank an alle  Kolleginnen und Kollegen, die mitgemacht haben!

Kirchenklang 2016 Erlöserkirche ImmenstadtKirchenklang Anke BruckKirchenklang Uschi Sonnenburg 2

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Sommerpause

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Unser Blog geht in die Sommerpause bis zum 14. August 2016. Mit diesem Gedicht und Foto von unserer Gastautorin Bettina Borgmann-Laue wünschen wir allen Leserinnen und Lesern eine sommerlich klangvolle Zeit.

© Bettina Borgmann-Laue

Urlaub

Meeresrauschen wird uns umgeben

und wir halten inne vom Leben.

Wir lauschen und staunen der Klänge

und nehmen wahr die Gesänge

und sind ganz still.-

Was uns das Meer wohl sagen will?

 

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Klangmassage und Klangreisen mit allen Sinnen

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© Doris Regensburger

von  Gastautorin Doris Regensburger

Die Idee  zu dieser Klangreise mit allen Sinnen und für den ganzen Körper mit Klängen, Farben und Düften kam mir vor etlichen Jahren, als ich in einer Klangmassage erfahren durfte, wie mein Körper zu schwingen begann und um mich herum sich Farben zu bewegen begannen.  Sofort war mir bewusst, dass ich mit Farben ebenfalls das Wohlbefinden meiner Klienten fördern kann. Ich besorgte mir Tücher in allen Farben und begann damit, meine Klienten während der Klangmassage mit den Tüchern zuzudecken und bekam die unglaublichsten Rückmeldungen. Zufällig begegneten mir dann noch ätherische Farböle, die ich dann abwechselnd mit den Tüchern bei der Klangmassage, aber auch während der klassischen Massagen einsetzte und sofort eine positive Wirkung als Rückmeldung bekam. Während eines Seminars durfte ich dann die Wirkung der einzelnen Farböle selber wahrnehmen und spüren. Ich war begeistert.

In der Massage, in der  alle unserer Sinnesorgane, die ja die Tore zu unserer Umwelt sind, aktiviert werden, (mehr …)

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Gewinnspiel Buch EMILY HESS-Klangyoga

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von Emily Hess

© Windpferd Verlag
© Windpferd Verlag

Seit einigen Jahren lehre ich voller Freude Klangyoga. Das Interesse an dieser Klangyogarichtung nimmt mit rasender Geschwindigkeit zu und zahlreiche Yogalehrer lassen sich in einer Fortbildung zum Klangyogalehrer in unserem Zentrum ausbilden. Die Verbindung von Klang und Yoga ist wie füreinander geschaffen, denn der Klang verstärkt die Wirkung der Asanas, der Körperübungen im Yoga, und bringt die Seele zum Schwingen. Körper, Geist und Seele werden durch wenige Klänge bereits tief berührt und können durch regelmäßige Klangyoga-Praxis wieder in Balance kommen.

Als ich selbst diese überwältigende Erfahrung gemacht habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Erlebnis auch an andere Menschen und Kursteilnehmer weitergeben wollte. Es war, als hätte es eine Saite in meinem tiefsten Innern zum Schwingen gebracht. Ich habe solange mit den Klangschalen in den unterschiedlichsten Asanas mal alleine, mal zu zweit, mal in einer Gruppe geübt und experimentiert, bis ich die ideale Kombination von Yoga und Klangmassage, Klangmeditation und Klangentspannung gefunden habe. Das Resultat, die von mir entwickelte Klangyogarichtung, habe ich dann „Emily Hess Klangyoga“ genannt. Es ist ein freudvolles, leichtes Yoga, bei dem die Teilnehmer sich auf den Prozess einlassen können, weil er sie zu einem Ankommen in die Asana einlädt und zu einer umfassenden Entspannung von Körper und Geist führt. Durch die Freude und Leichtigkeit, die bei Klangyoga eine zentrale Rolle spielt, gewinnen die Teilnehmer ein tiefes, ursprüngliches Vertrauen in die Fähigkeiten ihres Körpers zurück.  Glück und Freude sind Synonyme für das, was meine Teilnehmer beim Klangyoga erleben.

Mit der steigenden Nachfrage (mehr …)

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Video über die Seminarwoche Yoga und Klang

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Heute möchte ich euch das neue Klangyoga nach Emily Hess Konzept vorstellen, welches Emily Hess entwickelt hat. Sie nennt dieses Konzept ein Yoga voller Freude für Körper, Seele und Geist durch die Verbindung von Klangschalen, Gongs und Mantras mit Asanas. Die Klangschalen werden beispielsweise während der Asanas eingesetzt oder auch zur Tiefenentspannung und Meditation. Emily Hess hat dieses Konzept so entwickelt, dass es zum einen für die Selbstanwendung für Yogapraktizierende umsetzbar ist und zum anderen vermittelt sie Yogalehrerinnen und -lehrern, wie sie diese Synergie in ihrem Yogaunterricht einsetzen können. Im folgenden Video sind Eindrücke und Unterrichtssequenzen einer Seminarwoche aus 2015 zum Thema Yoga und Klang dokumentiert, hinterlegt mit einem Mantra Gesang von Anna Avramidou. Wir wünschen euch viel Freude beim Ansehen des Videos.

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Klangwochen auf Juist

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von Gastautorin Maria Schmidt-Fieber

Klangwochen auf Juist – das heißt, zweimal pro Jahr jeweils in der Vor- und Nachsaison fahre ich, das Auto vollgepackt mit Gongs, Gongständern, Monochord, Klangschalen, Klangspielen und Zubehör, von Wuppertal zur Insel Juist. Zweimal jährlich bin ich gut drei Wochen unterwegs für die Klangwochen und das seit nunmehr 13 Jahren – ohne Unterbrechung. Es ist schon etwas Besonderes und ich glaube, auch etwas sehr Individuelles, was dort im Winter 2002 entstanden ist.

Ich war privat auf der Insel. Es waren die Anfangsjahre meiner Selbstständigkeit mit der Klangarbeit und ich wollte mich einerseits von einer anstrengenden Arbeitsphase erholen und andererseits gerne mein Monochord, meinen kleinen Feng-Gong (55 cm Durchmesser) und mein Klangschalenset mitnehmen und neue Konzepte ausprobieren.  In der Unterkunft hatte ich damals zusätzlich noch einen Aquarellmalkurs gebucht und freute mich auf das Angebot der Inhaberin, dass ich in dem Malraum auch mit meinen Instrumenten arbeiten könnte. Vor Ort ergab sich außerdem die Möglichkeit, dass ich vor den Gäste spielen konnte. Alle waren sehr berührt und beeindruckt, in sich gekehrt und still: „Das tut so gut – Sie müssen mit dem Klang auf die Insel kommen!“ war die spontane Reaktion. „Ja gerne – aber ich muss damit auch meinen Unterhalt verdienen“, war meine Antwort. Die Inhaberin hatte dann die Idee, dass ich die Pastorin fragen sollte. Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit über die Kirche. Kurz vor meiner Abreise zurück auf das Festland traf ich mich mit der Pastorin und sehr schnell war die Idee der Klangwochen geboren: morgens Gongmeditationen in der Kirche, abends „Gute – Nacht- Klänge“ und tagsüber kann ich die Klangmassagen anbieten. Eine Woche im Mai und eine Woche im September. Da Juist eine autofreie Insel ist, war es schon ein kleines Abenteuer, die ganzen Instrumenten dorthin zu schaffen. Aber ich hatte ja schon eine erste  Erfahrung gemacht, das Monochord auf der Fähre zu transportieren: sicher verstaut im Erste-Hilfe-Raum.

Die erste Klangwoche war sofort sehr erfolgreich. (mehr …)

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Der Einsatz von Klangschalen im Schulalltag – Teil II

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Ruherituale als kleine Form der Meditation im Unterricht

von Ulli Krause

Zur Ruhe finden, sich zu sammeln und sich zu konzentrieren, sich auf einen Unterrichtsabschnitt oder eine Aufgabe vorzubereiten, ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Nur, wie schafft man diese Bedingungen?

Reizüberflutung und Konzentrationsmängel sind auffällige Erscheinungen in der jetzigen Schülergeneration. Aussagen wie „Nun konzentriere dich mal“ bringen nicht den gewünschten Erfolg. Energie tanken durch das Öffnen der Fenster für einen Augenblick ist uns von unserer eigenen Schulzeit noch im Bewusstsein.

Die Pädagogik der Montessori-Schulen hat das Problem schon vor Jahren erkannt und sogenannte Ruherituale in den Unterrichtsalltag integriert. Diese kurzen Meditationsintervalle mehrmals im Schulalltag eingesetzt haben zu dem gewünschten Erfolg geführt. „In der Ruhe liegt die Kraft“ ist ein gängiges Sprichwort. Und in der Meditation finden wir zu dieser Ruhe, um neue Kraft zu schöpfen. Gut verbinden kann man diese „schöpferischen Ruhepausen“ mit den Möglichkeiten der Atemtherapie, weil durch das Atmen (mit dem Ausatmen sich bewusst von verbrauchter Energie befreien, Sorgen und Ängste loslassen – mit dem Einatmen ganz bewusst frische Energie aufnehmen) dieser Prozess noch intensiviert wird. Und es ist besonders der kurze Zeitraum zwischen Ausatmen und Einatmen, in dem der Mensch ganz bei sich ist und die Entspannung über das Körpergefühl wahrnimmt.

Um dieses Wissen habe ich den Einsatz von Klangschalen erweitert. (mehr …)

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Warum eine Klangschale auch für Sokrates hilfreich gewesen wäre

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von Anna Avramidou

SocratesVor mehr als dreißig Jahren reiste Peter Hess nach Nepal und Indien. Wie ich es den Kindern gerne erkläre, tat er das, um einen Klang zu finden, der die Menschen glücklich und gesund macht. In Bhaktapur, einer Musiker- und Künstlerstadt, fand er dies, was ihn später dazu inspirierte, die Peter Hess®-Klangmethoden zu entwickeln. In dieser Stadt wird Musik und Klang nicht „nur“ zur Unterhaltung der Menschen gespielt, sondern um sie in Ritualen zu begleiten, die ihre Gesundheit und auch ihr Glück fördern.

Ganz ähnlich erlebe ich dies auch in meiner zweiten Heimat Ikaria hier in Griechenland. Ikaria ist eine Insel mit ca. 8000 Einwohnern. In Deutschland wäre dies eine mittlere Kleinstadt. Jedes Jahr werden hier, abgesehen von vielen andern Kirchenfesten und -ritualen, 86(!) Dorffeste gefeiert. Diese Dorffeste (Panigiria) sind jeweils dem Schutzpatron der Kirche des Dorfes gewidmet. Ob man nun Christ ist oder nicht, so ein Fest ist immer wieder ein wunderbarer Anlass zusammenzukommen, zu singen und vor allem anderen zu tanzen. All die angestauten Energien, die sich im Leben ansammeln, können hier im Klang der Musik freigelassen werden. Egal ob es Wut, Trauer oder Freude sind, hier finden sie in der Bewegung, im Tanz Ausdruck und somit auch ein Ventil.

Ganz ähnlich muss es auch dem griechischen Philosophen Sokrates ergangen sein, als er auf seinen Tod im Gefängnis wartete. Wie viele Gefühle gehen einem Menschen in solch einem Moment durch den Kopf? Ihn aber verfolgte in diesem Moment im Gefängnis immer wieder derselbe Traum: „Mache Musik Sokrates!“ Der alte Mann dachte eigentlich, er hätte seine künstlerische Natur durch die Philosophie genügend zum Ausdruck gebracht. Doch die mysteriöse Stimme in seinen Träumen ließ ihn nicht los und so verfasste er die Hymne, die er dem Gott Apollo widmete.

Und er begann, die Flöte zu spielen. Im Angesicht des Todes verschmolzen Philosophie und Musik für kurze Zeit und Sokrates war so glücklich wie nie zuvor. Man muss dazu sagen, er konnte überhaupt keine Flöte spielen. Aber das war ihm in diesem Moment auch nicht wichtig. Ein Teil von ihm war nicht gelebt worden. Und dieser Teil bestand nun darauf, dass es genug der Logik sei! Fühle und spüre in die Klänge und lass deine Gedanken los, sie bringen dich jetzt eh nicht weiter!

Seine Schüler dachten, nun ist er verrückt geworden, denn er spielte wirklich nicht sehr gut. Aber das war ihm egal.

Wie einfach und schön wäre es gewesen, hätte Sokrates schon damals eine Klangschale mit ihrem Wohlklang und ihrer Wirkung gehabt, die ihn am Ende seines Lebens vielleicht dazu inspiriert hätte, Frieden zu schließen und alle Anteile zu leben.

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