Klang auf der Burg

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von Gastautorin: Vera Felsing

Klang auf der Waldburg

6 Tam Tam Gongs, 5 Monochorde, 11 Fen-Gongs, 5 Oceandrums, Sansulas, Koshis, zahlreiche Klangschalen verschiedenster Größen und 11 ausgebildete Peter Hess®-Klangmassagepraktiker im Innenhof der Waldburg – knapp 100 Menschen haben am 25. Juni begeistert den faszinierenden Klängen an diesem besonderen Ort gelauscht.

Die Idee entstand bei unserem Regiotreffen, Region Allgäu, im Januar 2017: Wir möchten gerne Klänge unter freiem Himmel spielen. Vielleicht im Innenhof einer Burg/einer Ruine? Erstaunlich schnell war eine gefunden: die Waldburg im Landkreis Ravensburg. Nun galt es, ausreichend Mitspieler für diesen Klangraum zu finden. Letztendlich waren 11 ausgebildete Klangmassagepraktiker aus dem südlichen Bayern und Baden-Württemberg vor Ort. Die längste Anreise für diese Veranstaltung betrug über 2 Stunden. Auch wenn viele erfahrene Klangmassagepraktiker vor Ort waren, war Klang auf der Burg für uns alle ein Experiment: Viele von uns haben sich an diesem Morgen zum ersten Mal gesehen, niemand hatte bisher mit 11 Menschen bei einer solchen Veranstaltung gemeinsam geklungen, der Innenhof der Waldburg war uns allen fremd – ich liebe Experimente, sie eröffnen so viel Raum für Neues! (mehr …)

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Nachlese zum 2. Klang – Symposium 2016 in Gelsenkirchen und Vorausschau auf 2017 und 2018

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von Gastautor: Norbert Kasprowski

Rückblick:

Wir hatten uns viel vorgenommen bei unserem NRW-Regionaltreffen im Herbst 2013. Wir wollten ein Klang-Symposium organisieren. Mit Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen wollten wir einen Tag lang das breite Spektrum der Peter Hess®– Klangmethoden und uns als aktive Anwender/innen vorstellen – und dazu sollte es abends noch ein Konzert geben. Schon bei den Vorbereitungen spürten wir, wie sehr wir uns als gleichgesinnte Klangpraktiker/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen inspirierten und wie stark und wohltuend der Synergieeffekt ist.

Im September 2014 fand dann unser 1. Klang – Symposium im Schloss Horst in Gelsenkirchen statt. Nach einem langen und erfolgreichen Tag waren wir glücklich über die große Resonanz und die tollen Rückmeldungen. Bereits beim Aufräumen am Abend kam die Frage auf: Und was machen wir nächstes Jahr? Ein Klang–Symposium sollte es erst zwei Jahre später wieder geben, da die Vorbereitung und Organisation sehr zeitintensiv ist und wir alle es neben unserer Arbeit (und ehrenamtlich) auf die Beine stellen. Also gab es im September 2015 den klingenden September. An jedem Tag fand irgendwo in NRW eine Veranstaltung statt, in der der Klang im Mittelpunkt stand.

NRW-Regionaltreffen November 2015. Wir waren schon „eingespielt“, als wir uns für die Vorbereitungen des 2. Klangsymposiums trafen: Zuständigkeiten, Helfer/innen, Kommunikation, Programm erstellen, Werbung, Logistik . . . Alles ging flüssig von der Hand. Wir profitierten von den positiven Erfahrungen und unserem guten Team-Geist und so fanden wir auch schnell gute Ideen für Verbesserungen und Optimierungen.

September 2016

Im Vorfeld war alles gut vorbereitet und organisiert, der Aufbau und das Dekorieren der Räume für die Workshops war fast schon „Routine“. Nach und nach füllte sich die große lichtdurchflutete Glashalle im Foyer von Schloss Horst mit über 200 Besuchern zum Eröffnungsvortrag von Peter Hess.

Neben dem vielfältigen Programm mit jeweils vielen Workshops und Vorträgen in Räumen wie „Rittersaal“ oder „Kaminzimmer“ gab es einen Raum für „Schnupper–Klangmassagen“. In der Glashalle gab es zusätzlich ein offenes Klang-Yoga zum Mitmachen, Info- und Verkaufsstände und Zeit für Gespräche und Austausch. Für das leibliche Wohl sorgte die Schloss-Gastronomie. Und ein blauer Himmel mit viel Sonnenschein begleitete uns auch noch durch den Tag. Am Ende eines langen und inspirierenden Tages mit vielen schönen Rückmeldungen und nachdem alles wieder abgebaut und aufgeräumt war, waren wir zwar alle geschafft, aber auch glücklich und zufrieden.

Wir freuen uns jetzt schon auf das große Klangbad am 17. September 2017 (siehe phi-nrw.de) und das nächste Klangsymposium im September 2018.

Beides wieder im Schloss Horst.

Hier bekommt ihr einen Eindruck vom Klangsymposium 2016!

Viel Spaß beim Anschauen!

Euer NRW – Team

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Mensch gegen Maschine

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von Gastautorin: Martina Klinger-Tyra

Mensch gegen Maschine© Martina Klinger-Tyra

Auch bei sportlichen Veranstaltungen hält die Klangmassage Einzug.  Am Sonntag, den 14. Mai 2017, fand in Asendorf ein Wettlauf unter dem Motto „Mensch gegen Maschine“ statt. Nach dem Start in Bruchhausen-Vilsen wurde auf einer 7,8 km langen Laufstrecke überwiegend parallel zur Museumseisenbahn  gelaufen. Das Ziel der Läufer und der Züge war Asendorf.  Nach dem erfolgreichen Lauf und dem Motivieren der Läufer fanden die Menschen die Zeit, bei  herrlichem  Sonnenschein das vielseitige Rahmenprogramm zu bestaunen. Auch mein Stand mit den in der Sonne glänzenden Klangschalen fand das Interesse der Zuschauer und so wurden  viele  informative Gespräche geführt und Flyer und Informationsmaterial  ausgegeben.

Mensch gegen Maschine© Martina Klinger-Tyra
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Wintersonnenwende mit Märchen und Klang

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von den Gastautorinnen Martina Klinger-Tyra und Claudia Hencke

© Martina Klinger-Tyra
© Martina Klinger-Tyra

Der 21. Dezember 2016 begann kalt aber freundlich. Die Vorbereitungen am Nachmittag auf dem Hof in Asendorf-Uepsen liefen gut. Schnell fanden Gongs und Klangschalen ihre Plätze. Mit einsetzender Dunkelheit wurde es kälter. Für Sitzgelegenheiten, warme Getränke und Kekse war gesorgt.

Wie viele Menschen würden den Weg wohl an diesem kalten Abend zu uns finden? Wir waren sehr gespannt.

Um 19:30 Uhr war es soweit. Kerzen, Fackeln und Feuerkörbe verbreiteten eine angenehme Stimmung. Nach und nach kamen Menschen in den Innenhof. Einige kamen mit dicken Decken und sogar Stühlen unter dem Arm, nahmen sich ein warmes Getränk, machten es sich gemütlich und trotzten Kälte und Wind. Sie lauschten andächtig den Gedichten, Geschichten und Märchen  oder auch nur den Klängen der Klangschalen und Gongs.

Nach Ende der Veranstaltung begann es leise zu regnen. Was für ein timing…

Freudig überrascht waren wir über die Spendenbereitschaft der Gäste. Statt Eintritt für die Veranstaltung hatten wir um eine Spende zugunsten des Kinderhospiz Löwenherz gebeten. Schon bei der Verteilung der Plakate hatte das mit abgedruckte Logo des Kinderhospiz zu mehr Bereitschaft geführt, das Plakat aufzuhängen.

Die Aktion hat uns sehr viel Spaß bereitet. Das machen wir bestimmt wieder.

© Martina Klinger-Tyra
© Martina Klinger-Tyra

 

 

 

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Klangkonzert in Bad Eilsen

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von Gastautorin Teresa Niermann

© Teresa Niermann
© Teresa Niermann

Der Wunsch, ein Klangkonzert zu organisieren, begleitete mich schon seit 2012. Nun konnte ich diesen  Wunsch am 02.09.2016 im Rehazentrum in Bad Eilsen verwirklichen.

Dann bekam ich Anfang des Jahres eine Mail vom Peter Hess Institut, dass in diesem Jahr zum ersten Mal eine Aktion „Klingender September 2016“ stattfinden soll. Hier sah ich nun die Möglichkeiten, meinen lang gehegten Wunsch zu verwirklichen.

Gleich habe ich in meinem Umkreis alle praktizierenden und nach Peter Hess ausgebildeten Klangpraktiker kontaktiert und zum ersten Treffen eingeladen. Es waren sieben Personen auf der Liste. Wir wollten uns kennenlernen und schauen, wie wir miteinander arbeiten können. Bei dem ersten Treffen waren wir fünf Personen, davon haben sich vier Frauen entschieden mitzumachen. Bei der Probe zwei Wochen vor dem Konzert waren wir nur noch zu zweit.
Aber Christina und ich waren noch immer fest entschlossen, unseren Traum zu verwirklichen.  Für uns gab es nur noch die Frage: „Wie viele Besucher kommen?“ Denn außer unseren Plakaten stand in der Presse nur eine kleine Zeile unter der Rubrik „Veranstaltungen“.

Als wir die Tür im Rehazentrum geöffnet haben, waren die ersten Interessieren schon da. Der Raum füllte sich langsam und war fast voll. Es sind fast 100 Menschen zu unserem Konzert gekommen! Wir waren sehr aufgeregt. (mehr …)

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„Die Klangreise – Eine Reise nach innen mit ursprünglichen Klängen und Rhythmen“ von Dr. Johannes Oehlmann

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von Gastautor Andreas Hüne

Als ich bei meinem letzten Streifzug durchs Internet auf das Buch „Die Klangreise“ von Johannes Oehlmann stieß, dachte ich zuerst: Was – noch ein Buch über Klangreisen? Brauche ich das? Der beschreibende Text zum Buch machte mich allerdings neugierig und so bestellte ich mir ein Exemplar zur Ansicht bei meinem örtlichen Buchhändler. Als ich am nächsten Tag das Buch in den Händen hielt, war dann sehr schnell klar, dass es sich um ein Werk handelt, das so noch nicht auf dem Markt war und eine Lücke füllt, von der ich bis dahin gar nicht wusste, dass sie existiert.

Johannes Oehlmann hat einen „Klang-Reiseführer“ geschrieben, der über bloße „Reisebeschreibungen“ weit hinausgeht. In der Tat liefert er keine Vorlagen für z.B. Fantasiereisen, wie man sie z.B. von Klaus Vopel kennt, sondern er beschreibt deren theoretische  Hintergründe und Wirkmerkmale. Dies mag erstmal abschreckend klingen. Oehlmann macht dies allerdings so lebendig und anschaulich sowie angereichert durch zahlreiche Praxisbeispiele und Übungen, dass sicher jeder, der sich mit Klang-(Fantasie-) Reisen beschäftigt, etwas davon mitnimmt.

Der Autor beginnt sein Buch mit der Vorstellung verschiedener für Klangreisen (mehr …)

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Klangwochen auf Juist

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von Gastautorin Maria Schmidt-Fieber

Klangwochen auf Juist – das heißt, zweimal pro Jahr jeweils in der Vor- und Nachsaison fahre ich, das Auto vollgepackt mit Gongs, Gongständern, Monochord, Klangschalen, Klangspielen und Zubehör, von Wuppertal zur Insel Juist. Zweimal jährlich bin ich gut drei Wochen unterwegs für die Klangwochen und das seit nunmehr 13 Jahren – ohne Unterbrechung. Es ist schon etwas Besonderes und ich glaube, auch etwas sehr Individuelles, was dort im Winter 2002 entstanden ist.

Ich war privat auf der Insel. Es waren die Anfangsjahre meiner Selbstständigkeit mit der Klangarbeit und ich wollte mich einerseits von einer anstrengenden Arbeitsphase erholen und andererseits gerne mein Monochord, meinen kleinen Feng-Gong (55 cm Durchmesser) und mein Klangschalenset mitnehmen und neue Konzepte ausprobieren.  In der Unterkunft hatte ich damals zusätzlich noch einen Aquarellmalkurs gebucht und freute mich auf das Angebot der Inhaberin, dass ich in dem Malraum auch mit meinen Instrumenten arbeiten könnte. Vor Ort ergab sich außerdem die Möglichkeit, dass ich vor den Gäste spielen konnte. Alle waren sehr berührt und beeindruckt, in sich gekehrt und still: „Das tut so gut – Sie müssen mit dem Klang auf die Insel kommen!“ war die spontane Reaktion. „Ja gerne – aber ich muss damit auch meinen Unterhalt verdienen“, war meine Antwort. Die Inhaberin hatte dann die Idee, dass ich die Pastorin fragen sollte. Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit über die Kirche. Kurz vor meiner Abreise zurück auf das Festland traf ich mich mit der Pastorin und sehr schnell war die Idee der Klangwochen geboren: morgens Gongmeditationen in der Kirche, abends „Gute – Nacht- Klänge“ und tagsüber kann ich die Klangmassagen anbieten. Eine Woche im Mai und eine Woche im September. Da Juist eine autofreie Insel ist, war es schon ein kleines Abenteuer, die ganzen Instrumenten dorthin zu schaffen. Aber ich hatte ja schon eine erste  Erfahrung gemacht, das Monochord auf der Fähre zu transportieren: sicher verstaut im Erste-Hilfe-Raum.

Die erste Klangwoche war sofort sehr erfolgreich. (mehr …)

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Der Einsatz von Klangschalen im Schulalltag – Teil II

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Ruherituale als kleine Form der Meditation im Unterricht

von Ulli Krause

Zur Ruhe finden, sich zu sammeln und sich zu konzentrieren, sich auf einen Unterrichtsabschnitt oder eine Aufgabe vorzubereiten, ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Nur, wie schafft man diese Bedingungen?

Reizüberflutung und Konzentrationsmängel sind auffällige Erscheinungen in der jetzigen Schülergeneration. Aussagen wie „Nun konzentriere dich mal“ bringen nicht den gewünschten Erfolg. Energie tanken durch das Öffnen der Fenster für einen Augenblick ist uns von unserer eigenen Schulzeit noch im Bewusstsein.

Die Pädagogik der Montessori-Schulen hat das Problem schon vor Jahren erkannt und sogenannte Ruherituale in den Unterrichtsalltag integriert. Diese kurzen Meditationsintervalle mehrmals im Schulalltag eingesetzt haben zu dem gewünschten Erfolg geführt. „In der Ruhe liegt die Kraft“ ist ein gängiges Sprichwort. Und in der Meditation finden wir zu dieser Ruhe, um neue Kraft zu schöpfen. Gut verbinden kann man diese „schöpferischen Ruhepausen“ mit den Möglichkeiten der Atemtherapie, weil durch das Atmen (mit dem Ausatmen sich bewusst von verbrauchter Energie befreien, Sorgen und Ängste loslassen – mit dem Einatmen ganz bewusst frische Energie aufnehmen) dieser Prozess noch intensiviert wird. Und es ist besonders der kurze Zeitraum zwischen Ausatmen und Einatmen, in dem der Mensch ganz bei sich ist und die Entspannung über das Körpergefühl wahrnimmt.

Um dieses Wissen habe ich den Einsatz von Klangschalen erweitert. (mehr …)

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Gewinnspiel neues Buch Peter Hess: Klangschalen – mein praktischer Begleiter

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von Gastautor Jan Bendlin

Klangschalen_Begleiter.inddRezension des neuen Buches „Klangschalen – mein praktischer Begleiter“ von Peter Hess, erschienen im Verlag Peter Hess, November 2015.

Peter Hess ist gelungen, sein erfahrungsreiches Wissen von über 30 Jahren so aufzubereiten, dass der Leser mit dem praktischen Begleiter einen Ratgeber zur Hand hat, mit dem er ganz individuell seine Erfahrungen, angeleitet und gut illustriert, mit Klangschalen erleben darf.

Zunächst geht es um den spielerischen Umgang mit der Klangschale, um sie in ihrer ganzen Klangfülle und den vielen Spielmöglichkeiten wirklich kennenzulernen. Hierzu gibt es zahlreiche Anregungen zum Experimentieren, die vor allem geeignet sind für Menschen, die Klangschalen für sich entdecken wollen. Schnell wird man mit der richtigen Haltung und Anschlagtechnik die gezielten Klangübungen in ihrer vollen Wirkung entfalten. Das Buch richtet sich in erster Linie an Menschen, die sich selbst mit einer Klangschale etwas Gutes tun möchten, ihren Alltag bereichern, zur Gelassenheit kommen wollen und zur inneren Ruhe finden möchten. Dazu findet der Leser auf 40 Seiten wertvolle konkrete Klangübungen für jeden Tag, kleine Klangrituale vom Morgen bis zum Abend. Nur kurze Einsätze täglich genügen, um Körper, Geist und Seele zu erfrischen und nachhaltig die eigene Gesundheit zu stärken.

Ein empfehlenswertes Buch im handlichen Format, das den Leser und Klanginteressierten schnell in seinen Bann zieht und motiviert, die Klangübungen zu Hause an einem gemütlichen Plätzchen auszuprobieren ohne großen zeitlichen Aufwand mit wenigen Minuten am Tag.

Gewinnspiel

Für alle, die mit diesem Buch gerne z.B. die Winterabende verbringen möchten, verlosen wir 5 Exemplare. Schreiben Sie einfach einen Kommentar zu diesem Blogbeitrag unter „Leave a comment“. Mit der Absendung Ihres Kommentars nehmen Sie automatisch am Gewinnspiel teil, bitte lesen Sie jedoch vorab unsere Teilnahmebedingungen durch, denn mit Absenden eines Kommentars akzeptieren Sie diese. Wundern Sie sich bitte nicht, dass Ihr Kommentar nicht sofort erscheint, wir müssen die Kommentare erst freischalten, ansonsten haben wir Probleme mit Spam-Mails.

Das Gewinnspiel beginnt mit Veröffentlichung des Blogbeitrags am 30.11.2015 um 14:00 Uhr und endet am Montag, den 14.12.2015 um 24:00 Uhr.

Die Gewinner werden am 15.12.2015 ausgelost und per Email benachrichtigt und müssen sich dann bis zum 17.12.15 zurückmelden und eine Lieferadresse schicken! So können die Bücher noch unter dem Weihnachtsbaum liegen.

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Der Klang der Einfachheit

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von Anna Avramidou

Ich möchte von einer Geschichte erzählen, die ich in einem Buch des begnadeten Geschichtenerzählers und Philosophen Bhagwan Shree Rajneesh gelesen habe. Sie hat mich sehr an meine Erlebnisse in der vergangenen Zeit erinnert, seit ich aus Deutschland nach Griechenland umgezogen bin.

Es geht um eine Frau in Japan, die sich Rengetsu nannte. Sie war auf einer Pilgerreise und kam bei Sonnenuntergang in ein Dorf, wo sie um Unterkunft bat. Da sie eine Zen-Buddhistin war schlugen ihr die Dorfbewohner die Tür vor der Nase zu, denn sie waren gegen Zen eingestellt. Die Nacht war kalt und die arme Frau ohne Bleibe und so musste sie unter einem Kirschbaum übernachten. Es war wirklich sehr kalt und auch gefährlich. Es gab viele wilde Tiere in der Gegend, denen sie sich schutzlos ausgeliefert sah. Mitten in der Nacht wachte sie auf. Sie fror ganz furchtbar. Doch dann erblickte sie über sich im Nachthimmel die vollends geöffneten Kirschblüten, die im weichen Mondlicht leuchteten. Überwältigt von so viel Schönheit stand sie auf und sprach in Richtung des Dorfes:

„Liebe Menschen, die ihr mir die Unterkunft verwehrt habt, ich danke euch dafür.

Denn so fand ich mich unter leuchtenden Blüten wieder in einer wundervoller Mondnacht.“

In dieser Einfachheit fand sie ihr Glück und war dem Schicksal dankbar.

Diese kleine Geschichte erinnert mich (mehr …)

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