Bericht von der Mitgliederversammlung des Dachverbandes der Freien Gesundheitsberufe (FG)

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18-03-26_Bericht_MV_FG

 

von Gastautor Europäischer Fachverband Klang-Massage-Therapie e.V.

Am 11. und 12. März trafen sich in Frankfurt am Main die Mitgliedsverbände des Dachverbandes der Freien Gesundheitsberufe zu ihrer Mitgliederversammlung. Vertreten waren neben unserem Berufsverband der Berufsverband der Präventologen e.V., der Europäischer Verband für Kinesiologie und die Internationale Kinesiologie Akademie IKA, der Berufsverband der Yoga-Vidya-LehrerInnen, die Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e.V., der Berufsverband der Atemtherapeuten ATEM-Der Berufsverband e.V., der Deutscher Berufsverband für Eutonie Gerda Alexander e.V.,  die Bundesvereinigung für Taijiquan und Qigong e.V. und der TRAGER Verband Deutschland e.V..

Die Themen waren vielfältig und abwechslungsreich. Es wurde die Aufnahme eines neuen Verbandes beschlossen, der Verband der Lauftherapeuten, deren Ausbildungen ebenfalls den Qualitätsrichtlinien der FG entsprechen.

Weiter wurde berichtet, auf welchen Messen die FG dieses Jahr vertreten waren und noch sein werden, z.B. das BGW Forum in Hannover am 23.-24.3.18 und es wurde geplant, welche weitere Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll ist.

Die einzelnen Verbände haben von ihren Aktivitäten berichtet und wir haben besprochen, wo wir Synergien schaffen können, sodass nicht jeder Verband alleine vor sich hin arbeitet.

Es wurden mehrere Arbeitsgruppen gebildet, z.B. wird unser Fachverband zukünftig an der Arbeitsgruppe zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) teilnehmen. Manche Methoden der in der FG vertretenen Berufsverbände sind als Leistung im Leitfaden Prävention des GKV Spitzenverbandes aufgeführt und andere wie z.B. die Klangmethoden nicht. Hier gilt es zu prüfen, welche Möglichkeiten die Ausgebildeten der verschiedenen komplementären Methoden im Rahmen des Präventionsgesetzes von 2015 anbieten können und auch, welche Rolle die komplementären Methoden an sich in der Gesundheitsförderung einnehmen können.

Denn es kann für die Gesundheit der Versicherten keine angemessene Möglichkeit sein, wenn die Krankenkassen eigene Mitarbeiter in Kurzschulungen in den einzelnen Methoden ausbilden und so das Geld, welches von den Krankenkassen für Prävention ausgegeben werden muss, innerhalb ihrer eigenen Strukturen verteilt wird. Die Qualität dieser Angebote kann nicht der Maßstab für eine sinnvolle Gesundheitsförderung in Deutschland sein.

Diese Öffentlichkeitsarbeit ist eine große Aufgabe der FG, denn sie steht mit ihrer Berufsordnung sowie den Ethik- und Qualitätsrichtlinien für eine hochwertige Qualität der Aus- und Weiterbildungen in den verschiedenen komplementären Methoden.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war eine Diskussion über die Vor- und Nachteile des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) und welche Auswirkungen das BGE auf die Arbeit unserer Ausgebildeten haben könnte. Es wurde beschlossen, das bedingungslose Grundeinkommen als ein Prinzip in das Leitbild der FG aufzunehmen. Ein klarer Vorteil wurde darin gesehen, dass, wenn die Ausgebildeten in den komplementären Methoden ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung hätten, ein ganz neues Potenzial in der Ausübung Ihrer Methode entstehen könnte, da zumindest eine Grundsicherung zur Verfügung steht. Bereits  auf der Mitgliederversammlung im September 2017 hatte Adrienne Goehler dazu einen Vortrag gehalten.

Über die weiteren Aktivitäten der FG können Sie sich auf der Facebookseite der FG informieren und auch in diesem Blog werden wir davon berichten.

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