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Blogreihe Urvertrauen: Urvertrauen und Spiritualität – Teil 6: Meditation mit Klangschalen – Jumping Monkeys Podcast

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Autorin Emily Hess

Ich möchte dich einladen, mir in zwei Meditationen mit Klangschalen hinein zu folgen, die dich wieder ein bisschen mehr in Kontakt mit dir selber bringen.

Erste Übung: Jumping Monkeys

Dein Mind (Geist) denkt und das ist auch gut so, das ist sein Job – sagte Remo Rittiner. Ich habe von ihm folgende Geschichte dazu geschenkt bekommen:

Manchmal möchtest du ja vielleicht auch mal Ruhe vor deinem Mind (Geist) haben. Also stell dir vor, dort oben in deinem Kopf würden Äffchen herumturnen – die jumping monkeys, wie bereits Shankaracharya sagte. Aber du bist der Baum, du kannst deinen Äffchen eine Aufgabe geben, worüber sie nachdenken sollen. Das kann auch ein Mantra sein. Oder du lässt die Äffchen Klangschalenklänge hören. Das entspannt sie. Hänge in deiner Fantasie an die Äste deines Baumes kleine Schaukeln, in welchen  es sich die Äffchen gemütlich machen können.

Um unseren „jumping monkeys“ ein wenig Ruhe zu gönnen, ist es hilfreich, wenn wir uns wieder mit unserem Körper und seinem ureigenen Rhythmus verbinden. Wenn wir uns wieder in unseren Herzrhythmus, unseren Atem Flow und in die vollkommene, sehr individuelle Zellbewegung einfinden, wird sich das auf unsere Präsenz, ja auf unser Urvertrauen mit dem wir dem heutigen Tag begegnen möchten, auswirken.

Zweite Übung: Inner wave

Die zweite Meditation „ Inner Wave“ entstand aus meinen Klangyoga Seminaren, in denen es sehr viel um den eigenen individuellen Rhythmus geht, den wir alle im Laufe des Lebens immer wieder verlieren, weil die Anforderungen an uns so groß sind.  Diese Meditation eignet sich auch sehr gut für den Yogaunterricht.

Anleitung Inner wave:

Bitte nimm deine eigene für dich bequeme Meditationshaltung ein. Dein Bauch darf dabei ruhig kugelrund nach vorn schauen – so wie bei einem Glücksbuddha. Dann sitzt du gut in deinem Becken. Deine Beine können abgewinkelt oder lang nach vorn gestreckt sein.

Nun schau einmal, wo du jetzt in diesem Moment deinen Atem spürst. In deinem Becken oder in deinem Bauch, deinem Rücken oder deinen Schultern? Nimm dir Zeit, deinen Atem zu erfühlen. Wenn es dir gefällt, lege eine Hand an die Körperstelle, an der du deinen Atem am meisten spürst. Dann nimmst du auch die Bewegung wahr, die dein Atem in deinem Körper macht. Dein Körper besteht zu einem hohen Prozentsatz aus Flüssigkeit. Wie ein inneres Meer. Dein inneres Meer wird bewegt von deinem Atem. Kannst du sie spüren deine innere Welle? Deine inner wave? Tief hineinspüren in die Bewegung in deinem Innern.

Wenn es für dich passt, kannst du jetzt oder gleich damit beginnen, dieser inneren Bewegung, deinem Urrhythmus, nachzugeben mit einer Bewegung, einer im Außen sichtbaren Bewegung. Dich sinken lassen oder aufrichten, durch deinen Atem, ganz unwillkürlich Bewegungen, manchmal kann sich sogar die Schulter heben und senken. Dir Zeit nehmen, dir Zeit lassen….

Meine Lieblingsbeschäftigung ist es,

Zeit vergehen zu lassen

Mir Zeit zu nehmen

Zeit zu haben

Zeit zu verschwenden

Außerhalb der Zeit zu leben… (frei nach Francoise Sagan)

Ganz in deiner Zeit schwingst du dich allmählich in dein Zentrum ein und genießt noch ein wenig die Ruhe.

Auswahl Klangschale für diese Meditation

Ich empfehle dir eine Sangha-Klangschale der Größe 3 für diese Meditation zu nehmen. Das ist für mich eine sehr besondere Klangschale und mein Bauch liebt sie sehr. Sie beruhigt die vielen Bewegungen in den Nerven und Organen in diesem Körperbereich sehr fein und zurückhaltend.

Wenn du dir weitere Podcasts mit Klangmeditationen anhören möchtest, lies gerne hier weiter…

Weiterführende Informationen zur Umsetzung in Gruppen:

Yoga im traditionellen Sinn ist ein rhythmisches Üben von Asanas. Damit wird der Sinn verfolgt,  symphatikotone und parasympathische Aktivierungen des Nervensystems abzuwechseln. Das macht sehr viel Sinn, da unser Körper dadurch verinnerlicht, dass nach einer Anstrengung auch wieder eine Entspannung folgt. In meinem Klangyogaunterricht erlebe ich bei der folgenden Meditation „inner wave“ immer wieder, wie schwierig es für einige Menschen ist, ihren eigenen Rhythmus wahrzunehmen und ausschließlich diesem Rhythmus zu folgen. Das wichtigste Ziel in meinem Klangyoga-Unterricht ist es, nicht von außen her einen Rhythmus vorzugeben, sondern nach Möglichkeiten den jeweils eigenen Rhythmus wieder neu zu entdecken und zu vertiefen.

Wenn wir diese Meditation in einer Gruppe erleben, folgt immer auch der Moment, zu dem ich auffordere, die Augen zu öffnen und zu schauen, wie komplett unterschiedlich der Rhythmus ist, in dem die Anwesenden sich bewegen. Das lässt die Erkenntnis so intensiv in den Augen der Teilnehmer sichtbar werden, dass sie einen ganz anderen Rhythmus haben als der Nachbar. Was kann das mit dem Tagesablauf, mit unserem von außen rhythmisierten Leben zu tun haben? Wenn ich immer wieder – jeder kennt das Wort – „fremdgesteuert“ bin und meinen eigenen Rhythmus völlig aus meiner Betrachtung meiner selbst entfernt habe, nehme ich mich selber nicht wahr. Dann kann ich auch gesunde Grenzen nicht mehr achten.

info@peter-hess-institut.de
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Blogreihe Urvertrauen: Beziehung und Urvertrauen – Teil 1: Der Sand vom Manasarowar

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Autorin Emily Hess

Ende 1980 überreichte  mir eine abenteuerliche, weit gereiste Frau mit dem seltsamen Namen „Zwiebelmuster“ ein kleines Gläschen mit Sand.

„Diesen Sand werden Sie eines Tages wieder zurückbringen an seinen Ursprung“, sagte sie.

Sie nannte mir den Namen des Sees und des Berges, aus deren Umgebung der Sand stammte. Beides waren mir völlig unbekannte Namen. Das weit entfernte Land hieß „Tibet“. Der Name des Sees war noch exotischer: „Manasarowar.“

Mein Leben ging weiter: bunt, lebendig, schmerzhaft und wie immer klangvoll.

Einige Jahre nach der Begegnung mit Frau „Zwiebelmuster“ lernte ich auf einem Bauernhof einen besonderen Mann kennen, der umgeben war von seltsamen goldenen Schalen, die eigenartige Klänge von sich gaben. Ich besuchte ein Seminar zum Thema „Klangmassage“. Peter Hess hatte diese Methode aus Erfahrungen, die er in einem für mich unvorstellbar fernen und fremden Land gemacht hatte, entwickelt. Die Atmosphäre in der Gruppe von ca. 30 Menschen war faszinierend, leicht und locker. Die körpertherapeutische Methode erreichte mich unverzüglich. Eine transformierende Erfahrung. (mehr …)

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Klangyoga mit Übung für das Becken – Urvertrauen stärken

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von  Doris Iding

Fehlt dir ab und zu ein bisschen Bodenhaftung? Oder hast du manchmal zu wenig Vertrauen ins Leben? Die folgenden Übungen können dich wieder zurückbringen auf den Boden und dir Urvertrauen schenken – in dich selbst und in dein Leben! Tipps dazu gibt die Klangyoga Expertin Emily Hess.

Viele Menschen beginnen den Tag eher unbewusst mit vielen kleinen – teilweise negativen – Gewohnheiten. Denn erwiesenermaßen sind unsere Gewohnheiten nicht immer zu unserem Besten. Oft sind es Ängste und Sorgen, Selbstzweifel oder ein grundlegendes Misstrauen dem Leben gegenüber, mit dem sie den Tag starten. Und wenn dann irgendetwas schiefgeht, fühlen sie sich bestätigt, so als hätten sie doch schon im Vorfeld gewusst, dass sich das Leben gegen sie wendet.

Es geht aber auch anders: Wenn du dich achtsam auf den kommenden Tag vorbereitest, kannst du bewusst erleben und ihn in einer Haltung von Urvertrauen gestalten. (mehr …)

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Interview zum Thema Urvertrauen und Klangyoga mit Emily Hess – mit Gewinnmöglichkeit Seminar Urvertrauen!

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Interview von Doris Iding mit Emily Hess

  1. Klangschalen haben eine so enorm beruhigende und entspannende Wirkung. Wie kommt diese zustande?

Klänge haben seit jeher in vielen Kulturen der Welt eine wichtige Bedeutung – sowohl im rituellen als auch im sozialen Kontext oder dem des Heilwesens. Die besonders entspannende Wirkung obertonreicher Klänge, wie von sehr guten Klangschalen im Zusammenhang mit den Klang-Resonanz-Methoden wie dem Klangyoga oder der Peter Hess Klangmassage, wird bestätigt in der Entspannungsstudie von Dr. Christina M. Koller oder in einer Studie im Rahmen der Bluthochdrucktherapie von Dr. Jens Gramann, Herzzentrum – Berlin, und durch viele weitere Studien. Was zentral wirkt, ist das Zusammenkommen von Fühlen, Hören und dem Angebot von Frequenzen, die eine Resonanz sowohl zum Körper, aber auch zur Seele aufbauen. Ein Ausgleich von Sympathikus und Parasympathikus ist die Folge.

Somit entsteht nachweislich eine direkte, entspannende und ausgleichende Wirkung im vegetativen Nervensystem (Ross, 2010, S. 86). (mehr …)

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Nikolaus Gewinnspiel vom 6.-16.12.2018 – Keine Teilnahme mehr möglich!

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Schön, dass Sie auf unseren Blog gefunden haben. Bei uns finden Sie erstklassige Informationen, Erfahrungsberichte, Fachartikel, Übungen zur Selbstanwendung und vieles Mehr rund um die professionelle Anwendung von Klangschalen und Gongs in Form der Klangmassage, Klangpädagogik, Klangtherapie und Klang im Entspannungs- und Wellnessbereich … kurzum rund um die Peter Hess®-Klangmethoden. Mehr Informationen über unseren Blog können Sie hier lesen…

Wir schauen auf ein erfolgreiches Blog Jahr 2018 zurück, denn unsere Leserschaft ist in diesem Jahr enorm gewachsen! Dies ist für uns eine tolle Motivation und Bestätigung unserer Arbeit, die wir gerne voller Freude auch im nächsten Jahr weiterführen werden. Besonders beliebt ist das Thema „Klang in der Schwangerschaft“, auf welches wir im nächsten Jahr ausführlich eingehen werden z.B. mit Übungen zur Selbstanwendung (mit Video Anleitung), weiteren Fach- und Erfahrungsberichten von Hebammen, Schwangeren u.v.m. Die beliebteste Kategorie war in diesem Jahr „Klangübungen für dich“, welche wir ebenfalls bunt gestalten mit Fantasiereisen, Podcasts und Videos. (mehr …)

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Die Klangmassage in der Region Berlin-Brandenburg

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18-05-11_BLOG Regio BERLIN_Glöcknervon Gastautorin Dr. Claudia Glöckner

Das Team der Region Berlin-Brandenburg hatte am 10.März 2018 zu einem Austauschtreffen eingeladen. Wir trafen uns in den Räumen der Schule für Tai Chi Chuan in Berlin-Schöneberg.

Die meisten kannten sich untereinander. Und so gab es schon zu Beginn viel Freude und Umarmungen.

Der Einklang von Anita und Eva erfüllte den Raum und stimmte uns alle auf den Tag ein. Ein Tag mit und um den Klang. Und die liebevoll gestalteten Räume füllten sich mit den Klängen. Alles vertraut.

Bereits  in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, in wie vielen  Tätigkeitsbereichen der Klang Anwendung findet. Ergotherapie, Yoga, Entspannung, Tai Chi, Begleitung von Schwangeren, Stimmenhörern, dementen Menschen, Kindern in der Schule und im Hospiz. Jeder von uns hat seine ganz persönlichen Erfahrungen in der Arbeit mit dem Klang gemacht. Und doch gibt es viele Ähnlichkeiten. Wir können auf durchweg positive Rückmeldungen blicken.

Davon konnten wir aus einigen Bereichen mehr erfahren. (mehr …)

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Nachlese zum 2. Klang – Symposium 2016 in Gelsenkirchen und Vorausschau auf 2017 und 2018

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von Gastautor: Norbert Kasprowski

Rückblick:

Wir hatten uns viel vorgenommen bei unserem NRW-Regionaltreffen im Herbst 2013. Wir wollten ein Klang-Symposium organisieren. Mit Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen wollten wir einen Tag lang das breite Spektrum der Peter Hess®– Klangmethoden und uns als aktive Anwender/innen vorstellen – und dazu sollte es abends noch ein Konzert geben. Schon bei den Vorbereitungen spürten wir, wie sehr wir uns als gleichgesinnte Klangpraktiker/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen inspirierten und wie stark und wohltuend der Synergieeffekt ist.

Im September 2014 fand dann unser 1. Klang – Symposium im Schloss Horst in Gelsenkirchen statt. Nach einem langen und erfolgreichen Tag waren wir glücklich über die große Resonanz und die tollen Rückmeldungen. Bereits beim Aufräumen am Abend kam die Frage auf: Und was machen wir nächstes Jahr? Ein Klang–Symposium sollte es erst zwei Jahre später wieder geben, da die Vorbereitung und Organisation sehr zeitintensiv ist und wir alle es neben unserer Arbeit (und ehrenamtlich) auf die Beine stellen. Also gab es im September 2015 den klingenden September. An jedem Tag fand irgendwo in NRW eine Veranstaltung statt, in der der Klang im Mittelpunkt stand. (mehr …)

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Gewinnspiel Buch EMILY HESS-Klangyoga

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von Emily Hess

© Windpferd Verlag
© Windpferd Verlag

Seit einigen Jahren lehre ich voller Freude Klangyoga. Das Interesse an dieser Klangyogarichtung nimmt mit rasender Geschwindigkeit zu und zahlreiche Yogalehrer lassen sich in einer Fortbildung zum Klangyogalehrer in unserem Zentrum ausbilden. Die Verbindung von Klang und Yoga ist wie füreinander geschaffen, denn der Klang verstärkt die Wirkung der Asanas, der Körperübungen im Yoga, und bringt die Seele zum Schwingen. Körper, Geist und Seele werden durch wenige Klänge bereits tief berührt und können durch regelmäßige Klangyoga-Praxis wieder in Balance kommen.

Als ich selbst diese überwältigende Erfahrung gemacht habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Erlebnis auch an andere Menschen und Kursteilnehmer weitergeben wollte. Es war, als hätte es eine Saite in meinem tiefsten Innern zum Schwingen gebracht. Ich habe solange mit den Klangschalen in den unterschiedlichsten Asanas mal alleine, mal zu zweit, mal in einer Gruppe geübt und experimentiert, bis ich die ideale Kombination von Yoga und Klangmassage, Klangmeditation und Klangentspannung gefunden habe. Das Resultat, die von mir entwickelte Klangyogarichtung, habe ich dann „Emily Hess Klangyoga“ genannt. Es ist ein freudvolles, leichtes Yoga, bei dem die Teilnehmer sich auf den Prozess einlassen können, weil er sie zu einem Ankommen in die Asana einlädt und zu einer umfassenden Entspannung von Körper und Geist führt. Durch die Freude und Leichtigkeit, die bei Klangyoga eine zentrale Rolle spielt, gewinnen die Teilnehmer ein tiefes, ursprüngliches Vertrauen in die Fähigkeiten ihres Körpers zurück.  Glück und Freude sind Synonyme für das, was meine Teilnehmer beim Klangyoga erleben.

Mit der steigenden Nachfrage (mehr …)

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Video über die Seminarwoche Yoga und Klang

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Heute möchte ich euch das neue Klangyoga nach Emily Hess Konzept vorstellen, welches Emily Hess entwickelt hat. Sie nennt dieses Konzept ein Yoga voller Freude für Körper, Seele und Geist durch die Verbindung von Klangschalen, Gongs und Mantras mit Asanas. Die Klangschalen werden beispielsweise während der Asanas eingesetzt oder auch zur Tiefenentspannung und Meditation. Emily Hess hat dieses Konzept so entwickelt, dass es zum einen für die Selbstanwendung für Yogapraktizierende umsetzbar ist und zum anderen vermittelt sie Yogalehrerinnen und -lehrern, wie sie diese Synergie in ihrem Yogaunterricht einsetzen können. Im folgenden Video sind Eindrücke und Unterrichtssequenzen einer Seminarwoche aus 2015 zum Thema Yoga und Klang dokumentiert, hinterlegt mit einem Mantra Gesang von Anna Avramidou. Wir wünschen euch viel Freude beim Ansehen des Videos.

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