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Interview zum Thema Urvertrauen und Klangyoga mit Emily Hess – mit Gewinnmöglichkeit Seminar Urvertrauen!

Interview von Doris Iding mit Emily Hess

  1. Klangschalen haben eine so enorm beruhigende und entspannende Wirkung. Wie kommt diese zustande?

Klänge haben seit jeher in vielen Kulturen der Welt eine wichtige Bedeutung – sowohl im rituellen als auch im sozialen Kontext oder dem des Heilwesens. Die besonders entspannende Wirkung obertonreicher Klänge, wie von sehr guten Klangschalen im Zusammenhang mit den Klang-Resonanz-Methoden wie dem Klangyoga oder der Peter Hess Klangmassage, wird bestätigt in der Entspannungsstudie von Dr. Christina M. Koller oder in einer Studie im Rahmen der Bluthochdrucktherapie von Dr. Jens Gramann, Herzzentrum – Berlin, und durch viele weitere Studien. Was zentral wirkt, ist das Zusammenkommen von Fühlen, Hören und dem Angebot von Frequenzen, die eine Resonanz sowohl zum Körper, aber auch zur Seele aufbauen. Ein Ausgleich von Sympathikus und Parasympathikus ist die Folge.

Somit entsteht nachweislich eine direkte, entspannende und ausgleichende Wirkung im vegetativen Nervensystem (Ross, 2010, S. 86).

  1. Wie können Klangschalen Frauen darin unterstützen, mit ihrer Weiblichkeit mehr in Kontakt zu kommen?

Dazu empfehle ich die tägliche Nutzung von Peter Hess® Therapie-Beckenschalen. Einfach morgens vor dem Aufstehen und abends jeweils zwei Minuten direkt auf das Becken stellen und mit einem dickeren Schlägel anklingen. Diese tiefen Klänge lassen uns ausatmen und unsere Erde im Körper aktivieren und gleichzeitig beruhigen. Auch bei Kinderwunsch oder sexuellen Problemen empfehle ich diese kleine Übung wirklich gern.

  1. Klangschalen haben auch eine sehr transformierende Wirkung. Wie kommt diese zustande?

Gute Klangschalen bewirken eine leichte Trance. Der Mensch transformiert durch eine Trance seine Energie. Der Körper kommt in eine höhere Schwingung. Das Erklingen von tiefen und hohen Tönen gleichzeitig lädt zur Überwindung von Zweiheit ein und stellt im Körper und Geist eine Vereinigung der Gegensätze dar. So kann Klarheit im Geist entstehen.

  1. Wie oft sollte man deiner Meinung nach mindestens mit Klangschalen arbeiten?

Ich würde einfach sagen: Wie oft sollten wir die Klangschalen klingen lassen? Täglich immer wieder! Ein Klang-Coaching, Klangtherapie, eine klangpädagogische Sitzung oder eine Klangmassage reicht einmal die Woche. Zum Coaching nehme ich manchmal Frauen an, die dann ein paar Tage zu mir ins Zentrum kommen, und das vielleicht einmal jährlich.

   5. Das Thema „Urvertrauen“ spielt bei dir eine große Rolle. Wieso eignet es sich so besonders, um es mit Klangschalen zu verbinden?

In Nepal entdeckte ich Menschen aller Altersklassen, die mit einer Ruhe, Weisheit und Würde leben, die sich auf mich so beruhigend und stärkend ausgewirkt hat, dass ich eine große Sehnsucht in mir entdeckte, dieses Erlebnis für die Menschen in unserer schnelllebigen Welt fühlbar zu machen. Die Welt ist vielleicht noch schneller in ihren Veränderungen geworden, und so wird mir der innere Rhythmus, der Rhythmus des Blutes, des Herzens, der Pulsation immer wichtiger. Ich stellte mir die Frage, wie wir den Menschen darin unterstützen können, auf den eigenen, inneren Rhythmus wieder zu hören, der für mich Ausdruck des Umgangs mit dem Außen darstellt. Ich kam in Nepal in Kontakt mit einem tiefen Vertrauen – einem Urvertrauen – einem Urwissen über meinen eigenen, gesunden Rhythmus. Dem Leben begegnen in einer Bewusstheit für den eigenen gesunden Rhythmus, stelle ich mir als hohe und bewusste Lebensqualität vor. Der Klang der Therapie-Klangschalen bringt uns wieder in Kontakt durch seine fantastische Schwebung, die eine Art Rhythmus darstellt, die zusammen mit den vielen Obertönen und Tieftönen einer Klangschale eine Einladung enthält, zutiefst in sich selbst hinabzutauchen und dort wieder in Kontakt zu kommen. Natürlich gehören neben dem Klang auch die Methoden dazu, die ich durch das Erlebnis der Rituale in Nepal entwickelte. Momentan gibt es beim Yogimobil Adventskalender die Möglichkeit eine Seminarteilnahme an einem Urvertrauen Seminar bei mir zu gewinnen! Wer Interesse hat, liest hier weiter…

  1. Dann bist du die Erste, die Klang und Yoga zu Klangyoga verbunden hat. Wie kam diese Idee zustande?

In Thailand hatte ich eine Yogalehrer-Ausbildung bei Remo Rittiner absolviert, nachdem ich sehr viele Jahre Yoga für mich praktizierte. Eigentlich wollte ich Yoga nie unterrichten, sondern es ausschließlich für mich nutzen, wobei ich meine Klangschalen als Gründerin der Klangpädagogik natürlich immer in den Asanas für mich selbst eingesetzt hatte. Mein Mann Peter Hess lud dann eine Gruppe zum Thema Klangyoga in unser Zentrum in der Rhön ein, und so entstand durch die gemeinsame Freude der Teilnehmer und meiner Freude immer mehr Unterricht im Klangyoga. Um ein Teachertraining zu entwickeln, brauchte es aber dich, liebe Doris, die mich geschoben hat, anderen Yogalehrern diese Methoden zu vermitteln. Das mache ich nun schon einige Jahre mit richtig großer Freude und Leichtigkeit. Mittlerweile hat sich das Klangyoga in vielen Ländern verbreitet dank der wunderbaren Klangyoga-Seminarleiterin Janine Gabelmann. Nun kommt gerade noch Schweden dazu, und in Deutschland Kim Kassandra von Yogimobil, die im kommenden Jahr ebenfalls Teachertrainings anbieten wird. So bin ich nicht allein, sondern wir sind auch zusammen mit Tina Buch, die das Klangyoga für Kinder entwickelt hat, ein tolles Team.

  1. Wie können Frauen diese Kombination besonders gut für sich nutzen?

Frauen empfehle ich gern Klangyoga-Übungen mit der Beckenschale, zertifiziert von Peter Hess. Sie können sich z.B. mit dem Rücken in der Beckenhöhe auf ein Kissen legen, sodass der Unterleib nach oben gewölbt liegt. Ausatmend könnten sie die Klangschale auf ihr Becken stellen und tief in das Becken hinein atmen. Diese besondere Lagerung in Zusammenhang mit den tiefen, das Becken aktivierenden und gleichzeitig entspannenden Klängen hat eine wunderbare Wirkung bei allen weiblichen Problemen, die mit dem Zyklus zu tun haben. Nach köpertherapeutischen Ansätzen, die meinen Urvertrauen-Seminaren zugrunde liegen, liegt das Vertrauen in die eigene innere Welt im Becken. Durch die ruhigen, sanften und ebenso kraftvollen Klänge der Beckenschale erreichen Frauen durch diese Anwendung mehr Ruhe und Stärke.

Literaturhinweise:
Uwe Ross, in: Peter Hess Klangmethoden im Kontext von Forschung und Wissenschaft, 2010, Verlag Peter Hess

Video mit Emily Hess zum Thema Klangyoga:

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