AllgemeinErfahrungsberichte

Die Verbindung von Klang und Yoga

Blog Bild 1von Doris Iding

Nach einer Yin-Yogasequenz lege ich mich in savasana. Die kleine Beckenschale, die ich auf Ikaria durch Emily Hess kennengelernt habe, lege ich auf meinen Unterbauch.
Ich schlage sie an und spüre, wie die sanfte Schwingung der Klangschale meinen ganzen Körper durchdringt. Es scheint, als wollte der Ton die Entspannung, die durch die einzelnen Yogaübungen entstanden ist, noch vertiefen. Ich schlage die Schale ein zweites, drittes und viertes Mal an. Jetzt ist es soweit: die letzten Gedanken, die mir vor der Abschlussentspannung noch durch den Kopf gingen, sind wie verflogen. So, als hätte die Schwingung der Klangschale sie auf zarte und sanfte Weise aufgelöst und ihnen den Nährboden für weitere Gedanken entzogen. Ich lege den Schlegel aus der Hand und versinke in einen angenehmen kurzen Schlaf. Die Klangschale auf meinem Bauch stört mich dabei nicht!

Ich bin begeistert von der Kombination Yoga und Klang. Durch die Klänge erhält Yoga jetzt noch einmal eine andere, vertiefende Qualität.
Wie sollte es auch anders sein? Yoga und Klang gehören seit Jahrtausenden zusammen: Nada Brahma! Am Anfang war der Klang! Und der Klang war gut und vollkommen in seiner Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Klang ist in uns, in allem, im ganzen Universum. Wir müssen ihn nur wiederentdecken. Er ist überlagert von all den Reizen, Geräuschen und Einflüssen, die tagtäglich auf uns einströmen. Nehmen wir uns aber wieder die Zeit dafür, uns für das zu öffnen, was uns von Anfang an mit unserem Wesenskern, dem Leben – und größer gefasst – dem Universum verbindet, dann finden wir viel leichter zu uns selbst und auch zu unserem eigenen Klang zurück.

Tatsächlich ist der Klang als solcher immer in uns durch unsere Stimme, durch unseren Herzschlag, durch das Rauschen des Blutes. Häufig aber hören wir diesen Klang nicht mehr, denn er ist verschwunden durch die Anforderungen unseres Alltags. Dadurch, dass wir dazu neigen, mehr auf unseren Terminplan, auf die Anweisungen und Aufgaben von außen zu hören, verlieren wir leicht den natürlichen Lebensrhythmus und den Zugang zu unserem inneren Klang. Durch die Verbindung von Yoga und Klang können wir ihn wiederfinden und zwar auf eine mühelose und sehr entspannende Weise.

Es darf also Freude bereiten, zu uns selbst zu kommen. Es darf auch leicht sein, zu uns zu finden. Durch diese Erfahrung verstehe ich auch den tieferen Sinn von Emilys Klangyoga Konzept. Sie lädt uns ein, durch die Verbindung von Klang und Yoga mehr Freude in unser Leben zu lassen! Vielen Dank für diese Einladung. Ich nehme sie gerne an!
Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, lesen Sie hier weiter…

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