AllgemeinErfahrungsberichte

Warum eine Klangschale auch für Sokrates hilfreich gewesen wäre

von Anna Avramidou

SocratesVor mehr als dreißig Jahren reiste Peter Hess nach Nepal und Indien. Wie ich es den Kindern gerne erkläre, tat er das, um einen Klang zu finden, der die Menschen glücklich und gesund macht. In Bhaktapur, einer Musiker- und Künstlerstadt, fand er dies, was ihn später dazu inspirierte, die Peter Hess®-Klangmethoden zu entwickeln. In dieser Stadt wird Musik und Klang nicht „nur“ zur Unterhaltung der Menschen gespielt, sondern um sie in Ritualen zu begleiten, die ihre Gesundheit und auch ihr Glück fördern.

Ganz ähnlich erlebe ich dies auch in meiner zweiten Heimat Ikaria hier in Griechenland. Ikaria ist eine Insel mit ca. 8000 Einwohnern. In Deutschland wäre dies eine mittlere Kleinstadt. Jedes Jahr werden hier, abgesehen von vielen andern Kirchenfesten und -ritualen, 86(!) Dorffeste gefeiert. Diese Dorffeste (Panigiria) sind jeweils dem Schutzpatron der Kirche des Dorfes gewidmet. Ob man nun Christ ist oder nicht, so ein Fest ist immer wieder ein wunderbarer Anlass zusammenzukommen, zu singen und vor allem anderen zu tanzen. All die angestauten Energien, die sich im Leben ansammeln, können hier im Klang der Musik freigelassen werden. Egal ob es Wut, Trauer oder Freude sind, hier finden sie in der Bewegung, im Tanz Ausdruck und somit auch ein Ventil.

Ganz ähnlich muss es auch dem griechischen Philosophen Sokrates ergangen sein, als er auf seinen Tod im Gefängnis wartete. Wie viele Gefühle gehen einem Menschen in solch einem Moment durch den Kopf? Ihn aber verfolgte in diesem Moment im Gefängnis immer wieder derselbe Traum: „Mache Musik Sokrates!“ Der alte Mann dachte eigentlich, er hätte seine künstlerische Natur durch die Philosophie genügend zum Ausdruck gebracht. Doch die mysteriöse Stimme in seinen Träumen ließ ihn nicht los und so verfasste er die Hymne, die er dem Gott Apollo widmete.

Und er begann, die Flöte zu spielen. Im Angesicht des Todes verschmolzen Philosophie und Musik für kurze Zeit und Sokrates war so glücklich wie nie zuvor. Man muss dazu sagen, er konnte überhaupt keine Flöte spielen. Aber das war ihm in diesem Moment auch nicht wichtig. Ein Teil von ihm war nicht gelebt worden. Und dieser Teil bestand nun darauf, dass es genug der Logik sei! Fühle und spüre in die Klänge und lass deine Gedanken los, sie bringen dich jetzt eh nicht weiter!

Seine Schüler dachten, nun ist er verrückt geworden, denn er spielte wirklich nicht sehr gut. Aber das war ihm egal.

Wie einfach und schön wäre es gewesen, hätte Sokrates schon damals eine Klangschale mit ihrem Wohlklang und ihrer Wirkung gehabt, die ihn am Ende seines Lebens vielleicht dazu inspiriert hätte, Frieden zu schließen und alle Anteile zu leben.

3 Gedanken zu „Warum eine Klangschale auch für Sokrates hilfreich gewesen wäre

  1. Liebes Peter Hess Team, über diesen praktischen Begleiter würde ich mich total freuen,-denn sicherlich hat er viel zu bieten…
    Ich bin total gespannt und freu´mich jetzt schon.
    Denn Klang ( besonders der meiner Klangschale ) verbindet mich immer wieder neu mit dem was ich wirklich bin !
    Euch Allen ein lichtvolles Weihnachtsfest. Rosemarie

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