Klangmassage als Begleitung bei Hüftbeschwerden und Hüft-Operation
von Gastautorin Bianka Petzelberger
Vor einigen Jahren bemerkte ich beim Yoga, wie die Beweglichkeit meiner linken Hüfte stetig abnahm. Hinzu kamen immer wieder mal Schmerzen beim Gehen. Der Orthopäde diagnostizierte eine Hüftdysplasie, also eine angeborene Fehlstellung der Hüfte. Für eine OP für ein neues Hüftgelenk war ich meinem Arzt noch zu jung. Ist doch nett, wenn man mit Ende 40 zu hören bekommt, dass es Sachen gibt, für die man noch zu jung ist. Jedenfalls bekam ich ein paar Anhaltspunkte, wann ich an eine OP denken sollte: Wenn ich nur noch mit Schmerzmitteln den Tag überstehen könnte und nachts vor Schmerzen nicht einschlafen bzw. wach würde. Ich würde mich schon melden, wenn es gar nicht mehr gehen würde.
So habe ich mich schlau gemacht, mit welchem Sport, welchen Übungen etc. ich die OP hinauszögern kann. In dieser Zeit habe ich mir eine Bolo-Beckenschale gegönnt, nachdem ich sie in der Rhön mal ausprobiert hatte. Sie hat mir sehr gut getan und ich habe sie im Laufe der Zeit immer öfter, später fast täglich abends auf die betroffene Hüfte gestellt. Ich hatte das Gefühl, die intensiven Schwingungen würden das Gelenk angenehm einhüllen und gleichzeitig die Schmerzen davon tragen. Als ob eine schmerzstillende Salbe direkt da, wo sie gebraucht wird, wirken würde. Eine wohltuende ausgleichende Entspannung konnte sich ausbreiten.
Bei Kontrolluntersuchungen fragten die Ärzte beim Blick auf das Röntgenbild immer, ob ich jede Nacht mit Schmerzen wach würde und wie viel Schmerzmittel ich denn so nehmen würde. (mehr …)







