Blogreihe Urvertrauen: Beziehung und Urvertrauen – Teil 1: Der Sand vom Manasarowar
Autorin Emily Hess
Ende 1980 überreichte mir eine abenteuerliche, weit gereiste Frau mit dem seltsamen Namen „Zwiebelmuster“ ein kleines Gläschen mit Sand.
„Diesen Sand werden Sie eines Tages wieder zurückbringen an seinen Ursprung“, sagte sie.
Sie nannte mir den Namen des Sees und des Berges, aus deren Umgebung der Sand stammte. Beides waren mir völlig unbekannte Namen. Das weit entfernte Land hieß „Tibet“. Der Name des Sees war noch exotischer: „Manasarowar.“
Mein Leben ging weiter: bunt, lebendig, schmerzhaft und wie immer klangvoll.
Einige Jahre nach der Begegnung mit Frau „Zwiebelmuster“ lernte ich auf einem Bauernhof einen besonderen Mann kennen, der umgeben war von seltsamen goldenen Schalen, die eigenartige Klänge von sich gaben. Ich besuchte ein Seminar zum Thema „Klangmassage“. Peter Hess hatte diese Methode aus Erfahrungen, die er in einem für mich unvorstellbar fernen und fremden Land gemacht hatte, entwickelt. Die Atmosphäre in der Gruppe von ca. 30 Menschen war faszinierend, leicht und locker. Die körpertherapeutische Methode erreichte mich unverzüglich. Eine transformierende Erfahrung. (mehr …)






