Klangentspannung in der Geriatrie

Klangentspannung GeriatrieKlangentspannung in der Geriatrie: Das Haus der Barmherzigkeit in Wien legt viel Wert auf Stressprävention – auch für die Mitarbeiter. Die von Michaela Dorfmann und Sonja Bundschuh  hier beschriebenen zwei Klangprojekte verdeutlichen, dass nicht nur die Bewohner von den harmonischen Klängen der Klangschalen profitieren, sondern auch die Pflegekräfte und Angestellten des geriatrischen Pflegekrankenhauses und die Atmosphäre innerhalb der Stationsteams. (mehr …)

Trauernde mit der Urvertrauen- Klangmassage begleiten – Bachelor Thesis

Trauerbegleitung mit Klangschalen

Die Trauerbegleitung mit Klangschalen kann ideal mit der sogenannten „Urvertrauen-Klangmassage“ durchgeführt werden, wie Beatrix Wehle in ihrer Bachelorarbeit zeigt. In diese interessante Arbeit, die Beatrix  im Rahmen  ihres Studiums „Bachelor of Science Komplementäre Methoden / Klang-Resonanz-Methode“ an der Steinbeis Hochschule Berlin durchgeführt hat, möchten wir euch heute einen Einblick geben. (mehr …)

Therapeutische Kommunikation mit Klangschalen

Ulrich Krause stellt die Grundhaltung als Peter Hess®-Klangmassagepraktike*in vor und zeigt auf, wie diese in der Kommunikation mit Klangschalen verwirklicht werden kann.

Exkurs zur Grundhaltung, Präsenz und Aspekten des Dialogs in der Klangmassage – Praxis

Die innere Ausrichtung als Klangmassagepraktike*in ist sehr wichtig, denn unsere innere Haltung beeinflusst maßgeblich den Raum, in dem ein Klangsetting stattfindet und hat damit einen wichtigen Einfluss auf die Prozesse, die dabei angeregt werden können. (mehr …)

KYMAT – Schönheit und ordnende Kraft der Klänge sichtbar machen

KYMAT KlangschaleKymatik: Auf den Spuren von Hans Jenny

Das Prinzip der durch Töne erzeugten Bilder ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Damals formte sich Sand auf einer durch Geigentöne in Schwingung gebrachten Metallplatte zu formschönen Mustern. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm Hans Jenny die Idee auf und animierte Wasser mit verschiedenen Frequenzen. Wiederum entstanden organisch anmutende Muster. Jenny prägte den Begriff „Kymatik“ für das Phänomen.
Die Grundidee von Kymatik ist der Gedanke, dass alle Menschen, Tiere und Pflanzen mit den Elementen verwoben und damit untereinander verbunden sind. (mehr …)

Klangschalen Klänge genießen – das Immunsystem stärken

Klangschalen ImmunsystemAngenehme Gefühle spielen im Wunderwerk Körper, bei der Aktivierung unserer Selbstheilungskräfte und damit in jedem Therapie- bzw. Genesungsprozess eine wichtige Rolle. Viele Menschen erleben die Klänge als sehr angenehm und erleben während einer Klangmassage Gefühle von Entspannung, Geborgenheit und Vertrauen. Und so können wir mit unseren wertvollen Klangmethoden aktiv zur Stärkung unserer eigenen Gesundheit beitragen. (mehr …)

Mit Klangschalen Prophylaxen für Senioren verbessern

© Rosemarie Bleil

Die Pflegeexpertin und Gerontologin Rosemarie Bleil hat aufgrund der positiven Erfahrung mit Klangschalenanwendungen in der Pflege alternative Prophylaxen-Angebote entwickelt, die auf der Peter Hess®-Klangmassage basieren. Die entspannende, Stress, Ängste und Schmerzen reduzierende Wirkung der Klänge wird hierbei gezielt genutzt. Die Klangexpertin hat für eine nachhaltige Umsetzung parallel zu Anwendungskonzepten auch Standards, Verfahrungsanweisungen und Durchführungsprotokolle entwickelt, wie sie z.B. im SeniorenWohnen Küpferlingen in Rosenheim seit einigen Jahren verwendet werden. Heute berichtet die Mitentwicklerin des Abschlusses „Peter Hess®-Klangexperte*in Demenz“ und „Peter Hess®-Klangexperte*in Gerontologie“ am Peter Hess Institut für uns über die Möglichkeit, mit Klangschalen alternative und effektive Prophylaxen für Senioren zu gestalten. (mehr …)

Weltkrebstag – Schmerzen lindern mit Hilfe von Klangschalen

Wie kann ich Schmerzen lindern mit Klangschalen? Was gilt es zu beachten und wie genau ist die Wirkweise der Klangschalen bei Schmerzen? Im folgenden Artikel gibt die Psychotherapeutin Dr. phil. Rosa Matzenberger einen guten Überblick über das Thema und eine Video-Klangreise lädt zum selbst Spüren ein.

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“
(Christian Morgenstern)

Schmerz ist immer ein sehr komplexes Geschehen, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielen. (mehr …)

Mitwirken an der Vision und dem Wunsch von Peter Hess, den Klang in die Welt zu tragen

Ulrich Krause blickt auf 8 Jahre als Vorstandsmitglied im Internationalen Fachverband Klang-Massage-Therapie e.V. und 11 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Peter Hess® Institut zurück:

Studium und Tätigkeit als Gymnasiallehrer

In Hannover und Tübingen studierte ich Germanistik und Philosophie. Nach dem Referendar in Celle arbeite ich als Gymnasiallehrer bis 2003. Dann brauchte es einen Abstand zur Schule und ich war dann 3 Jahre im Verlagswesen tätig als Lektor und die Veröffentlichung für Fachbücher Deutsch für Gymnasien und Studium. Danach war ich bis 2014 an einem Privatgymnasium tätig.

2010 lernte ich Peter und Emily Hess kennen und ich begann zunächst als Projektassistent mit einigen Stunden, indem ich Ausbildungsskripte überarbeite. (mehr …)

Urvertrauen und Spiritualität: Meditation mit Klangschalen – Jumping Monkeys Podcast

Autorin Emily Hess

Ich möchte dich einladen, mir in zwei Meditationen mit Klangschalen hinein zu folgen, die aus meinen Urvertrauen Seminaren heraus enstanden sind und die dich in einen innigen Kontakt mit dir selber bringen. Am 27.1. bin ich vom Internationalen Fachverband zu einem kostenfreien Klangabend ebenfalls zum Thema Urvertrauen eingeladen, sei gerne auf dem Facebook Kanal des Fachverbandes dabei. Und beim Online-Klangkongress vom 4.-6.3.2022 werde ich am Freitagabend eine Klangmeditation anleiten und es wird ein Praxisforum von mir als Bonus für alle geben, die am ganzen Kongress teilnehmen, also sichere dir gleich eines der wertvollen Tickets. Und nun lass uns loslegen mit der ersten Klangmeditation:

Erste Übung: Jumping Monkeys

Dein Mind (Geist) denkt und das ist auch gut so, das ist sein Job – sagte Remo Rittiner. Ich habe von ihm folgende Geschichte dazu geschenkt bekommen:

Manchmal möchtest du vielleicht einmal eine Pause von deinem Mind (Geist) haben. Also stell dir vor, dort oben in deinem Kopf würden Äffchen herumturnen – die jumping monkeys, wie bereits Shankaracharya sagte. Aber du bist der Baum, du kannst deinen Äffchen eine Aufgabe geben, worüber sie nachdenken sollen. Das kann auch ein Mantra sein. Oder du lässt die Äffchen Klangschalenklänge hören. Das entspannt sie. Hänge in deiner Fantasie an die Äste deines Baumes kleine Schaukeln, in welchen  es sich die Äffchen gemütlich machen können.

Um unseren „jumping monkeys“ ein wenig Ruhe zu gönnen, ist es hilfreich, wenn wir uns wieder mit unserem Körper und seinem ureigenen Rhythmus verbinden. Wenn wir uns wieder in unseren Herzrhythmus, unseren Atem Flow und in die vollkommene, sehr individuelle Zellbewegung einfinden, wird sich das auf unsere Präsenz, ja auf unser Urvertrauen mit dem wir dem heutigen Tag begegnen möchten, auswirken.

Zweite Übung: Inner wave

Die zweite Meditation „ Inner Wave“ entstand aus meinen Klangyoga Seminaren, in denen es sehr viel um den eigenen individuellen Rhythmus geht, den wir alle im Laufe des Lebens immer wieder verlieren, weil die Anforderungen an uns so groß sind.  Diese Meditation eignet sich auch sehr gut für den Yogaunterricht.

Anleitung Inner wave:

Bitte nimm deine eigene für dich bequeme Meditationshaltung ein. Dein Bauch darf dabei ruhig kugelrund nach vorn schauen – so wie bei einem Glücksbuddha. Dann sitzt du gut in deinem Becken. Deine Beine können abgewinkelt oder lang nach vorn gestreckt sein.

Nun schau einmal, wo du jetzt in diesem Moment deinen Atem spürst. In deinem Becken oder in deinem Bauch, deinem Rücken oder deinen Schultern? Nimm dir Zeit, deinen Atem zu erfühlen. Wenn es dir gefällt, lege eine Hand an die Körperstelle, an der du deinen Atem am meisten spürst. Dann nimmst du auch die Bewegung wahr, die dein Atem in deinem Körper macht. Dein Körper besteht zu einem hohen Prozentsatz aus Flüssigkeit. Wie ein inneres Meer. Dein inneres Meer wird bewegt von deinem Atem. Kannst du sie spüren deine innere Welle? Deine inner wave? Tief hineinspüren in die Bewegung in deinem Innern.

Wenn es für dich passt, kannst du jetzt oder gleich damit beginnen, dieser inneren Bewegung, deinem Urrhythmus, nachzugeben mit einer Bewegung, einer im Außen sichtbaren Bewegung. Dich sinken lassen oder aufrichten, durch deinen Atem, ganz unwillkürlich Bewegungen, manchmal kann sich sogar die Schulter heben und senken. Dir Zeit nehmen, dir Zeit lassen….

Meine Lieblingsbeschäftigung ist es,

Zeit vergehen zu lassen

Mir Zeit zu nehmen

Zeit zu haben

Zeit zu verschwenden

Außerhalb der Zeit zu leben… (frei nach Francoise Sagan)

Ganz in deiner Zeit schwingst du dich allmählich in dein Zentrum ein und genießt noch ein wenig die Ruhe.

Auswahl Klangschale für diese Meditation

Ich empfehle dir eine Sangha-Klangschale der Größe 3 für diese Meditation zu nehmen. Das ist für mich eine sehr besondere Klangschale und mein Bauch liebt sie sehr. Sie beruhigt die vielen Bewegungen in den Nerven und Organen in diesem Körperbereich sehr fein und zurückhaltend.

Wenn du dir weitere Podcasts mit Klangmeditationen anhören möchtest, lies gerne hier weiter…

Weiterführende Informationen zur Umsetzung in Gruppen:

Yoga im traditionellen Sinn ist ein rhythmisches Üben von Asanas. Damit wird der Sinn verfolgt,  symphatikotone und parasympathische Aktivierungen des Nervensystems abzuwechseln. Das macht sehr viel Sinn, da unser Körper dadurch verinnerlicht, dass nach einer Anstrengung auch wieder eine Entspannung folgt. In meinem Klangyogaunterricht erlebe ich bei der folgenden Meditation „inner wave“ immer wieder, wie schwierig es für einige Menschen ist, ihren eigenen Rhythmus wahrzunehmen und ausschließlich diesem Rhythmus zu folgen. Das wichtigste Ziel in meinem Klangyoga-Unterricht ist es, nicht von außen her einen Rhythmus vorzugeben, sondern nach Möglichkeiten den jeweils eigenen Rhythmus wieder neu zu entdecken und zu vertiefen.

Wenn wir diese Meditation in einer Gruppe erleben, folgt immer auch der Moment, zu dem ich auffordere, die Augen zu öffnen und zu schauen, wie komplett unterschiedlich der Rhythmus ist, in dem die Anwesenden sich bewegen. Das lässt die Erkenntnis so intensiv in den Augen der Teilnehmer sichtbar werden, dass sie einen ganz anderen Rhythmus haben als der Nachbar. Was kann das mit dem Tagesablauf, mit unserem von außen rhythmisierten Leben zu tun haben? Wenn ich immer wieder – jeder kennt das Wort – „fremdgesteuert“ bin und meinen eigenen Rhythmus völlig aus meiner Betrachtung meiner selbst entfernt habe, nehme ich mich selber nicht wahr. Dann kann ich auch gesunde Grenzen nicht mehr achten.